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Sep 01

Zum 1. September 1939: “Die Deutschen hatten Angst”

von Klaus Rainer Röhl

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Ich war damals zehn Jahre alt. Den schönen Sommertag davor waren wir am Strand gewesen. In Brösen bei Danzig. Vom vielen Baden müde, schlief ich fest. Gegen Morgen, eigentlich noch fast nachts (es war kurz vor fünf) weckte uns alle ein außergewöhnlich lauter Donner. Meine Eltern stürzten aus dem Bett und versuchten, uns Kinder zu beruhigen. Doch bald kamen Nachbarn von unten herauf und sagten: „Das ist die ,Schleswig-Holstein‘. Sie beschießt die Westerplatte“. Die „Westerplatte“ war einmal ein Stück von Danzig gewesen. In einem der Häuser hatte mein Vater als Kind gewohnt. Das ganze Haus war Stein für Stein abgetragen und nach Langfuhr transportiert worden, sogar der Holzschuppen, in dem noch die Einschüsse eines Teschings deutlich zu sehen waren. Nach dem mehr als umstrittenen Versailler Vertrag war Danzig von Deutschland abgetrennt und eine so genannte Freie Stadt geworden, ein kleiner deutscher Staat mit drei Landkreisen, mit eigener Währung unter Aufsicht des Völkerbunds. Dieser winzige Stadtstaat war vom größten Teil Deutschlands völlig abgeschnitten und nur mit Schiffen erreichbar, die Bahn-Verbindung zum Mutterland führte durch polnisches Gebiet: durch den sogenannten „Korridor“. Von Anbeginn an ein Stein des Anstoßes und – nach der Besetzung des Memellands durch deutsche Truppen im Mai 1939, letztes Überbleibsel des Versailler Diktats – Hitlers offizieller Kriegsgrund für den Zweiten Weltkrieg. Bei der Vereinbarung über Danzig hatten die Polen sich nur ein Stück des Hafens ausbedungen, eben die Westerplatte, als Freihafen, der aber sofort militärisch ausgebaut wurde als ein einziges Bunkersystem, vollgestopft mit Elite-Soldaten: Diesem Bunkersystem galt der Beschuss der schweren Schiffsartillerie der „Schleswig-Holstein“, mein Mitschüler Günter Grass, drei Straßen weiter wohnend und ebenfalls auf dem Dachboden Ohrenzeuge, will auch Stukas gehört haben, vielleicht irrt sich hier seine Gedächtnis-Zwiebel, die auch schon bei der SS-Einberufung ausgesetzt hatte.

So begann der Zweite Weltkrieg um meine Heimatstadt, und niemand bestreitet, dass Hitler, mit allen Vollmachten bis an die Zähne ausgerüsteter Diktator, den Befehl zum Einmarsch in Polen gegeben hat, so, wie er ein halbes Jahr zuvor (und hingenommen von Paris und London) die Tschechoslowakei hatte besetzen lassen. Der absolute, seit 1933 ohne jede Einschränkung regierende Diktator befiehlt den Einmarsch in das schon seit 1926 ebenfalls von einem Militärdiktator regierte Polen. Zwei Wochen später marschieren die Sowjetrussen auf Befehl des Diktators Stalin in Ostpolen ein, mitten im Frieden.

Langsam dämmert der Morgen. Es ist Krieg. Die Gesichter meiner Eltern waren sehr ernst, alle Menschen hörten erschreckt, eher angstvoll den ersten Nachrichten zu, kein Jubel auf den Straßen, weder in den Fabriken noch in den Schulen, zu tief saß die kollektive Erinnerung an den Ersten Weltkrieg noch in den Menschen. Besonders die Frauen waren voller Angst, aber auch die Männer, die schon die ersten Einberufungsbefehle erhielten. Auch die Kinder jubelten nicht. Das kann ich bezeugen, das bezeugt auch mein Mitschüler Grass, das schreibt auch Ex-Präsident Richard von Weizsäcker im „Spiegel“, dessen Gedächtnis keine Zwiebel ist. Müssen wir uns, alle, die damals lebten, den „Spiegel“-Titel von letzter Woche bieten lassen, der noch einmal die überholte Kollektivschuld-Propaganda wiederholt: „1939: Als ein Volk die Welt überfiel“. Ein Volk in Kollektivschuld. Das, so dachten wir, war schon damals, als Niemöller die Kollektivschuld erfand, erkennbar absurd, wurde nicht einleuchtender durch die These vom „Tätervolk“ von Daniel Goldhagen, das unsere Gutmenschen auch noch gut fanden. Seit Adam und Eva sollten nach diesem amerikanischen Professor die Deutschen kriegslüstern gewesen sein. Das haben wir damals – soweit es überhaupt ernstzunehmen war – widerlegt, alle ernsthaften Wissenschaftler und ihre Veröffentlichungen ließen aus dem aufgeblähten Gummitiger die Luft raus, und man freute sich schon, dass langsam Sachlichkeit in die Berichterstattung einzog. So, als polnische Wissenschaftler sich unlängst daranmachten, die abenteuerlichen Verlustziffern der Polen nach unten zu korrigieren.

Aber heute, am 1. September 2009, sind „die“ Deutschen wieder ein Tätervolk. Wer so argumentiert, müsste eigentlich auch die Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg den Deutschen zuschreiben. Damit wäre dann auch das Versailler Diktat leichter zu rechtfertigen. Aber einmal abgesehen davon, dass sich nie ganze Länder, sondern immer nur Individuen schuldig machen können: Stimmt es denn, dass Deutsche allein schuldig am Ersten Weltkrieg waren?

Für die Anti-Deutschen und die meisten Linksintellektuellen ist das keine Frage, von ernsthaften Historikern wird sie in einem ganz anderen Licht gesehen. Die „Kriegsschuldfrage“ wurde schon nach 1918 diskutiert. Es gab sogar eine offizielle Forderung nach Kriegsverbrecher-Prozessen von alliierter Seite (England und Frankreich). Angeklagt werden sollten einige führende deutsche Militärs wie Ludendorff, vor allem aber der deutsche Kaiser, gegen den besonders der französische Ministerpräsident und erbitterte Deutschenhasser Georges Clemenceau, auf den die meisten der drückenden Bedingungen des Versailler Diktats zurück­gehen, Anklage erheben wollte, während die Briten skeptisch waren. Es wurde bereits Material für einen solchen Prozess gesammelt und ein Auslieferungsantrag an Holland gestellt, aber Wilhelm II., der von den Niederlanden und seinen Verwandten auf dem holländischen Thron als Gast aufgenommen worden war, wurde natürlich nicht ausgeliefert. Erst 1924 ließ man die Forderung fallen. Darüber gibt es einen Schrank voller Akten, die meisten davon im Familienarchiv der Hohenzollern. Der prominente deutsche Historiker Fritz Fischer, bei dem ich noch 1956, nichts ahnend von dem kommenden Historikerstreit, die Prüfung für mein Staatsexamen in Geschichte abgelegt hatte, stellte 1961 plötzlich die Behauptung von der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg auf und verschärfte seine Behauptungen noch einmal durch eine weitere Veröffentlichung 1969. Damit löste er den ersten deutschen Historikerstreit aus, der zwar im Sande verlief, da der Weltkrieg I erkennbar viele Ursachen und Väter hatte, was auch die Historiker der ehemaligen Kriegsgegner Deutschlands fanden. Doch von Fischers Thesen blieb im kollektiven Unterbewusstsein der deutschen Linken vieles hängen, sogar die Mär von den angeblich von deutschen Soldaten abgehackten Händen belgischer Kinder von 1914, derer die deutschen Soldaten von englischen Zeitungen bezichtigt wurden und die sich schon während des Krieges als pure Fälschungen beziehungsweise eben als Gräuelpropaganda entpuppten. Der Begriff stammt aus dieser Zeit. Später wurde er gern von Goebbels benutzt, wenn er alliierten Berichten über tatsächliche deutsche Kriegsverbrechen, die in den „Feindsendern“ verbreitet wurden, entgegentreten wollte.

Die angebliche deutsche (Allein-)Schuld am Ersten Weltkrieg gehört seit 1969 zum festen Arsenal linker Agitation und Betroffenheits-Kultur und passte natürlich vorzüglich zur Argumentation Goldhagens über den sozusagen angeboren kriegerischen Charakter der Deutschen.

Zweifel an der These, dass nicht Hitler, sondern das deutsche Volk 1939 die Welt überfallen hätte, werden zurzeit noch nicht mit Geld- oder Gefängnisstrafe bedroht. Sie seien also hier geäußert.

13 Kommentare

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  1. manzony

    Habe lange darauf gewartet, ob hier noch jemals ein Kommentar zum o.g.Artikel von unseren USERN kommt. Aber nein, was ist los mit euch? Müde geworden?
    Habt ihr denn keine Meinung zu den Goldhagens und Weizsäcker mehr?
    Alleine die Bezeichnung „Tätervolk“ ist eine abgrundtiefe Beleidigung, dazu noch die Behauptung wir hätten einen angeborenen kriegerischen Charakter! Fällt euch dazu wirklich nichts mehr ein?
    Das Deutsche Reich, egal welcher Epoche, hat sich stets nur gewehrt. Hier fällt mir doch glatt der Landraub der Franzacken während des Dreißigjährigen Krieges ein, der uns das Elsaß und Lothringen kostete. Nach 1918 der Raub von Teilen Westpreussens, Schlesien und das Kulmer Land.
    Klar, einen kriegerischen Charakter entwickelt doch jedes Volk wenn es überfallen, ausgeraubt und vergewaltigt wird. Wir dürfen diesen Charakterzug nicht entwickeln, aber wie ist es mit der „Landnahme“ von Israel? Wie sieht es aus mit dem angenborenen Charakter der VSA-Politiker ( Ich nenne nur die Politiker, denn die zetteln die Kriege an und die Bevölkerung erbringt die Opfer!)? Texas, Neumexico usw. usw.
    Wer hat an den vergangenen Tragödien verdient? Wem haben die in’s Konzept gepasst? Hier ein Kommentar der euch vielleicht zum Nachdenken anregen wird:
    “ Das Ziel, das wir während der 3000 Jahre mit soviel Ausdauer anstrebten, ist endlich in unsere Reichweite gerückt. Ich kann euch versichern, dass unsere Rasse ihren berechtigten Platz in der Welt einnehmen wird. Jeder Jude ein König, jeder Christ ein Sklave. Wir weckten antideutsche Gefühle in Amerika, welche im Zweiten Weltkrieg gipfelten. Unser Endziel ist jedoch die Entfachung des Dritten Weltkrieges. Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Goyim ( alle Nicht juden ) für alle Zeiten beenden. Dann wird unsere Rasse unangefochten die Erde Beherrschen.“
    ( Diese Rede äußerte am 12. Januar 1952 der Rabbiner Emanual Rabinowitsch während eines Rabbinertreffens in Ungarn/ Budapest!)
    Ich persönlich glaube, daß sich die Israelis mit ihrer Politik im arabischen Raum total übernommen haben. Gleichfalls haben die amerikanischen Regierungen mit ihrer Auslandspolitik in den letzten 40 Jahren sich nur „Freunde“ geschaffen! Sie sind zur Zeit das wohl am meisten gehasste Volk. Wobei hier übersehen wird, nie das Volk sondern nur die Magnaten und Politiker bestimmen die Politik.
    Ach so, mir fällt noch kurz was ein; Die Kriegserklärung des internationalen Weltjudentums an Deutschland 1933, und dann die Parole: Deutsche, kauft nicht beim Juden! Aktion= Reaktion
    Ich will die Übergriffe der SA an die Deutschen mit mosaischem Glaubens nicht damit entschuldigen, aber die Hetze, die in London und New York losgetreten wurde, die war nicht von schlechten Eltern.
    Leute , der I.WK ist noch nicht bezahlt, bei WK II fangen wir erst richtig an mit der Löhnung. In USA haben einige Winkeladvokaten einen Ausweg gefunden, das Londoner Schuldenabkommen auszuhebeln. Hier geht es um Milliarden!
    Wer also entwickelt einen barbarischen Charakter?
    Bis 1989 wurde der kleinste Teil des Deutschen Reiches(DDR) nur von der Sowjetunion ausgesaugt, heute saugt der ganze Globus an der Deutschen Finanztitte!
    Na denn, schlaft mal weiter!
    Semper GD!

    1. Gungnir

      Hallo Manzony!

      Du hast mit jedem Deiner Worte recht, aber ich glaube das die Freunde Paukenschlags die Sache genau so sehen, auch wenn sie nicht gleich dazu schreiben. Ich hatte auch an anderer Stelle hier geschrieben, daß der erste Weltkrieg für das Deutsche Reich ein Bündnisfall war und das der Zweite eine direkte Folge des Versailler Schandvertrages war, was ich auch sonst völlig offen vertrete, weil es schlicht und einfach die Wahrheit ist! Ich habe da auch noch etwas interessantes dazu gefunden, daß Du vielleicht noch nicht kennst, obwohl Du die Zusammenhänge sehr präzise dargelegt hast. Wir können nur darauf hinwirken, daß den Schlafschafen vielleicht doch noch die Augen aufgehen, denn wer die Augen nicht zum sehen nutzen will, wird sie zum weinen brauchen!
      http://www.menschen-im-osten.de/pdf/PilsudskisTraum.pdf

      Mit patriotischem Gruß Gungnir

      1. manzony

        Hallo Gungnir,
        doch, diese Zusammenhänge kannte ich schon, sollte jeder Patriot kennen. Trotzdem danke, habe diesen Bericht ausgedruckt und gebe ihn weiter, soll noch Deutsche geben, die lesen können. Steter Tropfen….! Vielleicht hilfts unserer Sache.Versuche mal, im i-net den Noten -austausch der Reichsregierung und Polen zu finden.( Dokumente des Auswertigen Amtes 1939?) Hier ist minutiös aufgeführt, wie Polen unter Hilfestellung der sauberen Demokratien England und Frankreich, Polen ermunterten das Deutsche Reich zu einem Krieg zu provozieren. Was ja schließlich auch gelang.
        Semper GD!

    2. Witzleben

      Mensch, lieber Manzony, sonst immer so gute Beiträge… Aber Hier haben Sie offenbar den Artikel nicht richtig gelesen! Nicht der Autor nennt uns ein Tätervolk! Wörtlich heißt es:

      Aber heute, am 1. September 2009, sind „die“ Deutschen wieder ein Tätervolk. Wer so argumentiert, müsste eigentlich auch die Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg den Deutschen zuschreiben. Damit wäre dann auch das Versailler Diktat leichter zu rechtfertigen. Aber einmal abgesehen davon, dass sich nie ganze Länder, sondern immer nur Individuen schuldig machen können: Stimmt es denn, dass Deutsche allein schuldig am Ersten Weltkrieg waren?

      Es wird also diese schreckliche Bezeichnung kritisiert – nicht mitgetragen!

      1. manzony

        Hallo Freund Witzleben,
        doch, doch. Ich habe den Artikel richtig gelesen und verstanden. Klar das der Autor nicht uns als Tätervolk meinte. Deshalb auch der Hinweis auf Goldhagen.Die sogenannten „Machthebräer“ nennen uns doch schon seit 1918 so. Also, ich habe verstanden. Ich hoffe, Ihr jetzt auch? Freue mich aber, daß gleich zwei der besten Kommentatoren auf meinen Artikel reagiert haben.
        Vielleicht habe ich mich etwas ungehobelt ausgedrückt im „Schwange“ der Gefühle!
        Euch eine gute Zeit.
        Semper GD!

        1. Gungnir

          Lieber Manzony!

          Das Lob hat mich sehr gefreut und ich gebe es direkt an Dich zurück! Du hast ein sehr gutes Faktenwissen, kannst Zusammenhänge super darstellen und man spürt die Emotion die Dich zum schreiben bewegt! Wir wollen nicht nachlassen dieses Wissen nach Außen zu tragen, denn es ist mehr als an der Zeit! Wahrheit und Freiheit für unser deutsches Volk und Land!

          Ich wünsche Dir, Herrn v. Witzleben unserem guten Admin und dem AelterenKnecht einen schönen Abend
          Mit patriotischem Gruß
          Gungnir

  2. Martin Voigt

    Lieber Röhl,
    Deine persönlichen Erlebnisse und Infos bezüglich Deiner Heimat Danzig mit Westerplatte sind für mich sehr interessant. Danke.
    Ich bin so alt wie Deine kluge Tochter.
    Weniger interessant finde ich Deine Meinungen (keine Fakten) bezüglich Kriegsursache / Kriegsschuld und Deine SS-Andeutung. Gott sei Dank hatten wir in der Familie auch Elitesoldaten und mein erster Arbeitgeber hatte Kameradschaft bei der Waffen-SS gelernt. (Er hat seine Arbeiter wie Kameraden behandelt). Meine Ziehmutter war während des Krieges und noch danach Hauswirtschafterin im Schönhuber-Haushalt (späterer REP-Gründer). Ich bin mehr als stolz auf unsere Wehrmacht und natürlich die dazugehörigen Spezialkräfte, und besonders auch auf die Hurenböcke die nicht lange gefackelt haben. Es gab keine Zeit zu verlieren. Nur ein Toter Feind war und ist ein guter Feind. Nur ein Beispiel: Was war und ist der Dank für Dünkirchen? Hier verlasse ich mich lieber auf meinen alten Lehrer Leutnant Schachner, der als Funker und Aufklärer von Anfang an dabei war und andere der Generation (inkl. meiner Mutter mit 90 Jahren) Gekoppelt mit der unermüdlichen Nachkriegsarbeit der Erlebnisgeneration – die wirklichen Lastenträger sind für die Wahrheit eingesperrt worden und z.T. noch immer eingesperrt – erkenne ich folgende Fakten an. Dabei gilt der größte Danke und die größte Ehre all jenen die sich um die Wahrheit bemühen und dass die Fakten nicht vollends untergehen und die die nachfolgenden Zitate ausgegraben und veröffentlicht haben:

    Der erste Weltkrieg begann am 1. August 1914 mit dem russischen Überfall auf Deutschland.

    “Alles deutet darauf hin, daß gewisse Kreise mit dem Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch (Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte) an der Spitze auf einen Krieg gegen Deutschland hinarbeiten. Der Ring ist schon fast geschlossen, es fehlt nur noch der äußere Anlaß, den man schon finden wird. Der Zar ist zu schwach, um diese Katastrophe zu verhindern.”

    W. W. Antonow in “Das Sowjetparadies. Querschnitt durch die russische Revolution”, Berlin 1931, S. 56

    Kaiser Franz Joseph äußerte sich in einem Brief an den deutschen Kaiser wie folgt:

    „… Das gegen meinen armen Neffen ausgeübte Attentat ist die direkte Folge der von den russischen und serbischen Panslawisten betriebenen Agitation, deren einziges Ziel die Schwächung des Dreibundes und die Zertrümmerung meines Reiches ist. …”

    Der Anschlag des serbischen Geheimdienstes auf den Kronprinzen war vom russischen Geheimdienst koordiniert und finanziert. Siehe Fachliteratur.

    „Deutschland ist von allen kriegsführenden Mächten die einzige gewesen, die am Ausbruch des Krieges (1914) überhaupt keine Schuld trägt.“

    – Harry Elmer Barnes in Nation Europa, 5/1954, S. 4 –

    “Die Störung des Verhältnisses zwischen Deutschland und England ist darauf zurückzuführen, daß Deutschland England auf wirtschaftlichem Gebiete überflügelt.”

    Rosebery – britischer Premierminister 1895 (Adam Buckreis: “33 Jahre Weltgeschehen 1901 bis 1933″, Stuttgart 1955, S. 65

    “Die Friedensliebe des deutschen Kaisers (Wilhelm II.) bürgt uns dafür, daß wir den Zeitpunkt des Krieges selbst zu bestimmen haben werden.”

    Sasonow – russischer Außenminister im November 1913

    Der zweite Weltkrieg begann mit dem Versailler Diktat.

    “Deutschland wurde (in Versailles) ein Friede aufgezwungen, aber das war ein Frieden von Wucherern und Würgern, ein Frieden von Schlächtern, denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm ihm alle Existenzmittel, ließ die Kinder hungern und des Hungers sterben. Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden.”

    Wladimir Ijitsch Lenin

    Der zweite Weltkrieg begann mit dem Versailler Diktat und folglich mit der französischen, polnischen, tschechischen und russischen Expansion in das Deutsche Reich und der Vertreibung von ca. 1 Million Deutscher Reichsbürger bis August 1939 und generell mit der irren Forderung und Ideologie „Deutsches Land in polnische Hand!“.

    “Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Die polnische Politik ist es, die dafür sorgt, daß sie nicht nur auf dem Papier verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorwärtsgetrieben und ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung der Welt, auf internationale Verträge oder auf den Völkerbund. Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit.”

    Manchester Guardian, 14.Dezember 1931

    “… daß die Signatarmächte des Vertrages von Versailles den Deutschen feierlich versprachen, man würde abrüsten, wenn Deutschland mit der Abrüstung vorangehe. Vierzehn Jahre lang hatte Deutschland auf die Einhaltung dieses Versprechens gewartet … In der Zwischenzeit haben alle Länder … ihre Kriegsbewaffnung noch gesteigert und sogar den Nachbarn Geldanleihen zugestanden, mit denen diese wiederum gewaltige Militär-Organisationen dicht an Deutschlands Grenzen aufbauten. Können wir uns dann wundern, daß die Deutschen zu guter Letzt zu einer Revolution und Revolte gegen diese chronischen Betrügereien der großen Mächte getrieben werden?”

    Lloyd George am 29. November 1934 im englischen Unterhaus, Englands Premier während der Kriegszeit (vgl. Sündermann, H. “Das dritte Reich”, Leoni 1964, S. 37)

    (Erinnert das nicht irgendwie an den Ukraine-Russland-Konflikt von heute, oder besser gesagt US-SU Konflikt? Kreist die Nato Russland nicht ein? Sind nicht schon ca. 1 Million Noworussianer geflüchtet? Laut UN sind es ca. 275.000 Menschen. Und die New Yorker UN ist genau das.)

    Am 31 August 1939 erklärte Polen eine bereits vollzogene Generalmobilmachung öffentlich (im Rundfunk). Nach parallel dazu angelaufenen False-Flag-Operationen gegen das Deutsche Reich erklärte Deutschland am 1. September 1939 Polen den Krieg.

    “Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.”

    Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Splittgerber, “Unkenntnis …”, a.a.O. S. 7)

    “Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird”

    Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Freund, M. “Weltgeschichte”, a.a.O. Bd. III, S. 90)

    Die Alliierten hatten damit ihr Ziel erreicht. Am 3. September erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Das auf der anderen Seite des Erballs liegende Australien (!) und Neuseeland (!) erklärten dem Deutschen Reich 3 Tage später den Krieg.(sic).

    “Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann”.

    Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 (vgl. “Nation Europa”, Jahrg. 1954, Heft 1, S. 46)

    “Ich will den Frieden – und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke – es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten.”

    Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler. Giesler: “Ein anderer Hitler”, Seite 395

    Stalin war schon in den Startlöchern. Er hatte zwischen den heißen Phasen bereits ganz Slawien durch die Hungersnöte (mit ca. 20 Millionen Toten) gefügig gemacht und als kleiner Mann war er unersättlich. Im September 1940 stand sein Angriffsplan fest. Für das Deutsche Reich war das Ausmaß der im Westen aufgefahrenen Kräfte mit über 20.000 SU-Panzern fürchterlich. Es standen nur ca. 3.000 Panzer zur Gegenwehr zur Verfügung. Im Sommer 1941 musste endlich gehandelt werden, nachdem es klar war, dass nicht nur das Deutsch Reich sondern die Deutschen als Menschen durch einen stalinistischen Blitzkrieg endgültig vernichtet werden sollten. Am 23 Juni 1941 wurde angegriffen. Dadurch wurde verhindert, dass Stalin bis an den Atlantik durchmarschieren konnte.

    “Ihr seid uns vier Wochen zuvorgekommen. Wären die restliche mechanisierte Verbände heran-gekommen, hätten wir euch geschlagen. Unser Zielauftrag war der Atlantik.”

    Jacow Dschugaswili – Stalins Sohn nach seiner Gefangennahme

    “Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.”

    Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. “Der Zweite Weltkrieg”, Wien 1950)

    “Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet. Nun müssen wir feststellen, daß er Recht hatte. An Stelle einer Kooperation Deutschlands, die er uns angeboten hatte, steht die riesige imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden.”

    Sir Hartley Shawcross, der britische Generalankläger in Nürnberg (vgl. Shawcross “Stalins Schachzüge gegen Deutschland”, Graz, 1963).

    „Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“ — Winston Churchill (Träger Karlspreis 1955).

    Quelle:

    Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War, Vorwort zur 2. Auflage 2001, ursprünglich 1938 erschienen.

    Winston Churchill, Der Zweite Weltkrieg, Scherz, München 1960.

    Winston Churchill in seinen „Erinnerungen“.

    Das Ergebnis kennen wir alle. Das Deutsche Reich ist nach wie vor von den Alliierten und ihren polnischen und tschechischen Hyännen besetzt. In der Bundesrepublik von Deutschland sind ca. 70.000 Männer und Frauen der US-Army stationiert. Ergänzt von ca. 30.000 Sonstigen der amerik. GO’s und NGO’s. Russland ist in Deutschland ebenfalls „gut aufgestellt“ – Zitat Putin.

    „Die mächtigste Frau der Welt“ ist eine Farce und ein Phantom, ein Lakaie Nazi-Israels und USraels. Der deutsche Mensch steht am Abgrund und sieht der letzten Phase entgegen: seiner endgültigen Zersetzung und Auflösung als willen- und sprachloser „Europäer“ und steuerlicher und geistiger Sklave des Mamon. Ein vermeintlicher Pastor Gauck fährt als verfassungswidriger, mandatsloser Präsident, als willige Marionette, als „Präsident“ der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH nach Polen und bereut „im Namen des Deutschen Volkes ‚Die Deutsche Schuld'“.

    “Mit dem Eintritt Polens in die EU ist ein Präzendenzfall dafür geschaffen,

    daß Völkermord, Raub und die Vertreibung einheimischer Bevölkerungen …

    völkerrechtlich legalisiert werden und somit … basiert das Europa von heute

    auf der Grundlage von Kriegsverbrechen und ihren Ergebnissen.”

    Ferdinand Otto Miksche in “Das Ende der Gegenwart”

    (Anm.: Das Selbe trifft ebenso auf die Tschechische Republik zu!)

    “Viele deutsche Autoren scheinen eine Art perverses Vergnügen daran zu finden, ihrem Volk eine einzigartige Schlechtigkeit zuzuschreiben, die es von der übrigen Menschheit unterscheidet.” (Z.B. Guido Knopp, ZDF)

    Professor Dr. David P. Calleo – New York

    “Kaum jemand weiß, daß Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsversion der Siegermächte zu halten. … Die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch die fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich verlängert!”

    Dr. Bruno Bandulet

    (Obama 2009 in Rammstein: Deutschland ist und bleibt besetzt) (Bald darauf, bei einem Gegenbesuch gab es für IM Erika [Fr. Dr. A. Merkel, kinderlos Geschiedene] den höchsten amerikanischen Orden. Die zionistischen Springer-Blätter fragten in ihrer üblichen Doppelzüngigkeit: Was wird uns dieser Orden wohl kosten? O-Ton Springer-Geschäftsführer Dr. M. Döpfner: Ich bin nicht-jüdischer Zionist).

    “Die systematisch durchgeführte geistige Demobilisierung der Nachkriegszeit,

    das muss mit aller Deutlichkeit gesagt werden, wirkt sich vor dem Hintergrund

    der Politikferne der Deutschen verheerender aus als alle alliierten Massaker

    an den Deutschen während der Kriegs- und Nachkriegszeit.

    Der beabsichtigte und mit allem Raffinement durchgeführte Seelen-Mord hat den unpolitischen

    Deutschen in einen Zustand versetzt, in dem von natürlicher Würde eines

    der bedeutendsten Kulturvölker der Welt keine Spur mehr zu sehen ist.

    Dafür aber hündische Unterwürfigkeit unter eine amerikanisch dominierte Zivilisation,

    die unendlich tief unter unserem früheren geistigen Niveau liegt.”

    Gustav Sichelschmidt, “Ein Volk im Wahn”, S. 122

    „Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen zu besuchen. Die Zukunft Deutschlands wird wahrscheinlich für den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden. Das einzige Volk, das dies nicht weiß, sind die Deutschen.“ The Spectator, 1959.

    Es wird eine massive Einwanderungspolitik betrieben, obwohl Deutschland total überbevölkert ist. Die Flüchtlinge der israelisch-amerikanischen Kriege in Afrika, im nahen und ferneren Osten werden nach Deutschland geleitet.

    Am 22.Oktober 1939 verlangte Lionel de Rothschild, als Ehrenpräsident der zionistischen Organisationen Groß-Britanniens und Irlands, gegenüber Winston Churchills Sekretär John Colville das folgende Kriegsziel gegen das Deutsche Reich zu bestimmen: “Deutschland muß den Juden überlassen werden und die Deutschen unter den anderen Völkern dieser Erde aufzuteilen.”

    (Quelle: John Colville, “Downing Street Tagebücher 1939-1945″, Siedler Verlag, Berlin 1988.

    Noch deutlicher hat es der amerikanische Anthropologie-Professor der Harvard-Universität, Earnest A. Hooton, ausgesprochen, als er am 4. Januar 1943 in der New Yorker Zeitung PM unter dem Titel ‚Sollen wir die Deutschen töten?‘ Folgendes vorschlug:

    ‚Während der Besatzungszeit soll die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern, in den deutschen Staaten gefördert werden‘.“ „Wir werden die gesamte Tradition auslöschen, auf der die Deutsche Nation errichtet wurde.“

    Wie stehen die unter dem Diktat und der Medienmacht der Alliierten installierten Mandatsträger der Bundesrepublik von Deutschland heute dazu?

    Sie fordern u.a. dass jeder Deutsche Held wie ein Hund totgeschlagen werden sollte. (Joschka Fischer, heute Aussenminister a.D.).

    Sie fordern aktuell die direkte Aufnahme (u.a. Martin Patzelt, CDU-MdB) in deutsche Haushalte (= Wohnungen) von kriegsgestörten, sprachlosen, deutschhassenden, nichtanpassungsfähigen Arabern und Afrikanern als Vertriebenenopfer oder Wirtschaftsflüchtlinge des faschistischen Israels und seiner amerikanischen Raubmördertruppe; wobei ja jeder dritte bis zweite deutsche Haushalt ohnehin kaputt ist – aufgrund der Teufeleien der letzten hundert Jahre.

    CSU-Haderthauer: „Die Integration der Flüchtlinge (sic) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. Gründliche Sozialstudien zeigen, dass eine Integration nicht möglich ist. Am Ende des Lebens regrediert der Mensch und kann nur noch seine Muttersprache (oft ungleich Landessprache) sprechen; also ein Friese noch friesisch und nicht mehr das Hochdeutsche. (Das ist keine persönliche Meinung, das ist persönlich erlebte Praxis: In der sog. Neuen Welt müssen separate Altenheime für Italiener, Griechen etc. gebaut werden, weil sie ab einem gewissen Stadium nicht mehr in der Lage sind Englisch zu sprechen.)

    Egal was und wie, es ist und wird keine Genugtuung sein für den Mamon. Selbst wenn es keinen einzigen Deutschen als solchen mehr gibt, werden sie keine Genugtuung erlangen: „I can get no satisfaction…“ jaulen sie in alle Ewigkeit.

    “Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert , quasi verdünnt werden.”

    Rezension zu Joschka Fischers Buch “Risiko Deutschland”

    ”Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”

    Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München.

    “Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.” Friedrich Engels (1820 – 1895), deutscher Philosoph und sozialistischer Politiker

    “Man merkte nicht oder wollte nicht merken, welch einseitige Diffamierung vom Ausland betrieben wurde …

    Für immer sollte Deutschland in der Schuldecke stehen und dadurch für immer erpreßbar bleiben …

    Selbstgerecht, mit einer Unverfrorenheit sonders gleichen wurde die eigene Blutschuld verschwiegen,

    wagte man, ungeheuerliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie sie die alliierten Völker

    begangen hatten, zu annullieren, zu amnestieren, ja mit Orden und Ruhm zu belohnen …

    Doch die übelsten Hetzfilme sind in Amerika hergestellt, die grimmigsten Anklagen

    kamen vom Westen her und wurden in Deutschland selbstmörderisch übernommen …

    Die Deutschen selber verurteilten und zerfleischten sich.

    Ein Umfall ohnegleichen erfolgte …

    Doch sein eigenes Volk in den Schmutz ziehen und schändlich verleumden zu lassen …

    das ist einmalig in der Weltgeschichte.”

    Friedrich Franz von Unruh

    Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.

    Christian Friedrich Hebbel (1813 – 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker

  3. Martin Voigt

    Röhl, wer kann angesichts der Fakten von einem „deutschen Überfall“ sprechen?
    Nur die, die von der Lüge und „der Schuld“ profitieren sowie ihre eifrigen Lakaien beharren unter Androhung von Kerker und Mord auf den Lügen.
    Wer sind die Polen ohne „den Überfall“?
    Wer sind die Juden ohne ihr „Ausschwitz“?
    Wir wissen wer sie sind!
    Ich werde es nicht vergessen und meine Kinder werden es wissen.
    Und richten werden wir es entweder selbst oder Gott; früher oder später.
    Aber gerichtet werden sie werden, denn nur die Wahrheit ist Recht und nur Recht ist richtig.

    1. manzony

      Richtig gesehen. Aber nicht wer sind die Polen ohne den Überfall, sondern:“WAS WÄREN DIE POLEN OHNE DEN ÜBERFALL?“. Nämlich nichts weiter als eine Fussnote der Geschichte!
      Über die Juden und Auschwitz brauchen wir nicht mehr zu reden. Hier soll erst einmal eine echte, ehrliche und gerechte Aufarbeitung erfolgen, leider stehen hier die“offensichtlichen, bekannten und anerkannten Tatsachen“ gegen und das unter dem Schutz einiger Paragraphen unserer „Gesetze“! Wozu braucht es Gesetze, um „Tatsachen“ zu zementieren?
      Und sie werden gerichtet! Wenn nicht durch freie und unabhängige Richter, dann eben vor dem Höchsten! Aber gerichtet werden sie alle!!!
      Aber vorsichtig mit unseren Äußerungen, nicht das wir vorher rankommen! Die Situation ist doch so, die sogenannte politische Elite reagiert zur Zeit unbarmherzig auf „Rächtz“!
      Semper GD!

  4. harald44

    Mitnichten begann am 01.09.1939 der Zweite Weltkrieg, sondern es begann eine deutsche Mission gegen Polen, die von diesen erwartet und sogar provoziert worden war, um das Leiden der Deutschen in Posen, Westpreußen und Danzig zu beenden. Nach 18 Tagen war dieser lokale europäische Konflikt zuende, der ohne die englische Kriegserklärung an das Deutsche Reich niemals zu einem Weltkrieg geworden wäre, denn nur Weltmächte können auch Weltkriege führen.
    Gegenbeweis gefällig? Aus den drei deutschen Einigungskriegen im 19. Jahrhundert wurde kein Weltkrieg, weil sich die Großmacht Großbritannien dank Bismarcks Geschicklichkeit aus diesen auch jeweils lokalen innereuropäischen Konflikten herausgehalten hatte, die infolgedessen auch mit nur relativ wenigen Kriegsverlusten schnell beendet worden waren. So hätte es nach dem Thronfolgermord von Sarajewo 1914 auch sein können – hätte sich nicht wiederum als völlig Unbeteiligter die Großmacht Großbritannien in diesen Konflikt eingemischt, der nach jahrelangen Vorbereitungen zu einem Weltkrieg und einem Feldzug gegen das Deutsche Kaiserreich wurde. Das ganze wiederholte sich 1939 noch einmal, nachdem ein lokaler Konfliktherd, den eben die Mächte Großbritannien, Frankreich und die USA 1919 im Dikat von Versialles geschffen hatten, um jederzeit wieder einen Kriegsgrund gegen das Deutsche Reich fabrizieren zu können. Polen spielte dabei nur die Rolle des nützlichen Idioten, der allerdsings nach 1945 mit der reichen Kriegsbeute Ostdeutschland belohnt wurde.
    Bleibt die Frage, WER und WARUM die Polen nach 1918 gegen alles Deutsche aufgehetzt hatte, denn auch unter den preußischen Königen lebten zahlreiche Polen unter dieser Herrschaft etwa zweihundert Jahre friedlich mit den Deutschen im deutschen Osten zusammen.
    Diese alles entscheidende Frage ist meines Wissens nach noch nie von irgendeinem Historiker aufgegriffen worden.

  5. harald44

    Nr. 470
    Von einem Beamten der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amts gefertigte
    Zusammenstellung der dem Auswärtigen Amt vorliegenden amtlichen Meldungen
    über schwere Grenzzwischenfälle an der deutsch-polnischen Grenze zwischen
    dem 25. und dem 31. August 1939
    Berlin, den 1. September 1939
    25. August

    1. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 22 Uhr brannte auf dem unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze gelegenen
    Anwesen des Bauern Reinhard Briese in Scharschau, Kreis Rosenberg, Westpreußen, ein
    Stall nieder. An der Brandstelle wurde eine Brandbombe polnischer Herkunft gefunden.
    2. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 23 Uhr verbrannte infolge Brandstiftung von aus Polen gekommenen Tätern das
    unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze liegende Anwesen der Witwe Martha Zerkowski
    in Schönerswalde, Kreis Rosenberg, Westpreußen.
    3. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    In der Nacht vom 25. zum 26. August wurde durch Brandstiftung von aus Polen gekommenen
    Tätern das an der deutsch-polnischen Grenze gelegene Anwesen des Holzschlägers
    Schlegel in Neukrug, Kreis Rosenberg, Westpreußen, vernichtet.
    4. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    In der Nacht vom 25. zum 26. brannte infolge Brandstiftung durch aus Polen gekommene
    Täter die an der deutsch-polnischen Grenze gelegene Försterei Dietrichswalde, Kreis Marienwerder,
    vollständig nieder.
    5. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    In der Nacht vom 25. zum 26. wurde das an der deutsch-polnischen Grenze gelegene Anwesen
    des Bauern Gehrke in Niederzehren, Kreis Marienwerder, durch Brandstiftung von
    aus Polen gekommenen Tätern vernichtet.
    6. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    In der Nacht vom 25. auf den 26. wurde das Wärterhaus 34 an der Strecke Deutsch-
    Eylau–Alt-Eiche–Soldau durch eine Bombe zerstört.
    7. Meldung der Staatspolizeistelle Köslin.
    In der Nacht vom 25. auf den 26. brannte die unmittelbar an der deutsch-polnischen Grenze
    stehende Scheune des Müllers Domke in Somminer Mühle, Kreis Bütow, ab. Eine
    Durchsuchung der Brandstätte ergab, daß die Scheune durch einen elektrischen Zeitzünder in Brand gesetzt worden war.
    8. Meldung des Oberfinanzpräsidenten Ostpreußen.
    In der Nacht vom 25. zum 26. August wurden die auf deutschem Gebiet gelegenen Teile
    der Straßenbrücke und der Eisenbahnbrücke Zandersfelde–Neuliebenau von polnischem
    Militär gesprengt und völlig zerstört.
    26. August
    1. Meldung des Hauptzollamtes Neidenburg.
    Um 0.45 Uhr wurde von dem Standposten vor dem Zollamt Wetzhausen ein polnischer
    Soldat festgestellt und angerufen, der sich aus dem Zollamt gegenüberliegenden Wäldchen
    auf das Gebäude zu bewegte. Der Soldat ergriff die Flucht und wurde durch zwei
    Schüsse anscheinend verletzt.
    Nachträglich wurde festgestellt, daß der Soldat zu einer Gruppe von 6 polnischen Soldaten
    gehörte, die an dieser Stelle die deutsch-polnische Grenze überschritten hatten.
    2. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 15 Uhr brannte infolge Brandstiftung das an der deutsch-polnischen Grenze gelegene
    Wohn- und Wirtschaftshaus der Familien Werner und Scheffler in Neukrug, Kreis
    Rosenberg, Westpreußen, bis auf die Umfassungsmauern ab. Es wurde festgestellt, daß
    die Täter in Polen zu suchen waren.
    3. Meldung des Hauptzollamts Lauenburg.
    Um 23 Uhr flüchtete der Volksdeutsche Tatulinski aus Seelau gegenüber der Zollaufsichtsstelle
    Groß Sellnow über die Grenze, nachdem sein Gehöft von einer polnischen
    Bande angezündet worden war. Auf den Flüchtigen wurden von den Polen mehrere
    Schüsse abgegeben, die auf deutschem Gebiet einschlugen.
    4. Meldung des Hauptzollamts Meseritz.
    Volksdeutsche Flüchtlinge, die am 26. August bei Betsche-Süd über die Grenze kamen,
    wurden von polnischen Grenzbeamten mehrfach beschossen, nachdem sie sich schon in
    einem Maisfelde auf deutschem Boden verborgen hatten.
    27. August
    1. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    In den frühen Morgenstunden brannte das an der deutsch-polnischen Grenze gelegene
    Gehöft des Bauern Guzinski in Klein Heyde, Kreis Rosenberg, Westpreußen, nieder. Es
    wurde festgestellt, daß die polnischen Brandstifter über die Grenze gekommen waren.
    2. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 3.15 Uhr wurde die Eisenbahnhaltestelle und das Sägewerk in Alt-Eiche, Kreis
    Rosenberg, Westpreußen, von einer etwa 15 Mann starken, mit Gewehren bewaffneten
    polnischen Bande überfallen. Nachdem die Polen mehrere Schüsse abgegeben hatten,
    wurden sie durch eine Gruppe des deutschen Grenzschutzes vertrieben.
    3. Meldung des Zollamtes Lindenhorst.
    Gegen 4 Uhr wurden von einem Posten der Grenzwache 6 polnische Soldaten beobachtet,
    die sich gegen den Grenzstein 127 zu bewegten. Sodann teilten sie sich zu dreien, überschritten
    die Reichsgrenze und gingen in Richtung der Straße Neumittelwalde-Schönstein
    vor. Gegen 4.25 Uhr stellte der Gruppenführer der Grenzwache einen am Boden kriechenden
    polnischen Soldaten fest. Er gab darauf 4 Schüsse ab, worauf die Polen sich zurückzogen.
    4. Meldung des Hauptzollamtes Schneidemühl.
    Gegen 10.30 Uhr wurden in der Gegend Vorwerk-Dreilinden, etwa 300 m diesseits der
    Grenze, drei deutsche Grenzwacht-Offiziere, Hauptmann Täschner, Oberleutnant Sebulka
    und Leutnant Dinger, von der polnischen Grenze her beschossen.
    5. Meldung des Hauptzollamtes Neidenburg.
    Gegen 17 Uhr postierte eine Streife der Zollamtsstation Flammberg bei Punkt 128, der
    etwa 100 m vom Grenzfluß Orzyc an einem Waldrande westlich Flammberg gelegen ist.
    Plötzlich fielen von polnischer Seite her etwa 20 Schüsse, die auf deutschem Gebiet einschlugen.
    Wie sich später ergab, rührten sie von einer polnischen Grenzstreife her, die
    sich unter Führung eines polnischen Offiziers der deutschen Grenze genähert und das
    Feuer auf einen deutschen Wehrmachtsposten eröffnet hatte. Es konnte ferner festgestellt
    werden, daß hierbei seitens der Polen 4 Eierhandgranaten geworfen wurden.
    6. Meldung des Hauptzollamtes Kreuzberg.
    Im 20.15 Uhr wurde der Zollassistent Scheffler nahe Reidenwalde von polnischer Seite
    mit 7 bis 8 Gewehrschüssen beschossen.
    7. Meldung des Oberfinanzpräsidenten Ostpreußen.
    Gegen 21.45 Uhr wurde der Zollwärter Will, als er einen unweit der Grenze gelegenen
    Gutshof mit dem Fahrrad verließ, mehrfach von polnischen Grenzwachtbeamten, die in
    Kleinfelde bei Mewe stationiert waren, beschossen.
    28. August
    1. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 0.30 Uhr wurden von einer deutschen Feldwache, die an der Eisenbahnbrücke
    Deutsch-Eylau-Neumark lag, mehrere polnische Soldaten auf deutschem Gebiet gesichtet.
    Als die Feldwache Feuer gab, verschwanden die Polen im Walde, wobei sie das Feuer erwiderten.
    2. Meldung der Staatspolizeistelle Oppeln.
    Gegen l Uhr wurden auf dem alten, von Ratibor nach Hohenbirken, Ostoberschlesien,
    führenden Promenadenweg marschierende polnische Truppen von einem deutschen Flakkommando
    gesichtet, als sie die Reichsgrenze etwa 150 m überschritten hatten. Das Flakkommando
    eröffnete daraufhin das Feuer, worauf sich die polnischen Truppen zurückzogen.
    3. Meldung des Hauptzollamtes Beuthen.
    Gegen l Uhr wurden von einem polnischen Maschinengewehr mehrere Schüsse abgegeben.
    Sie schlugen dicht neben einer Maschinengewehrgruppe der Grenzwacht ein, die an
    der Schlackenhalde beim Sportplatz Borsigwerk in Stellung lag.
    4. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 1.45 Uhr wurde die Feldwache in Alt-Eiche, Kreis Rosenberg, Westpreußen, von
    regulären polnischen Truppen überfallen. Zunächst griffen die Polen eine Gruppe der
    Grenzwacht an, die an dem dortigen Grenzübergang postiert war und sich daraufhin bis
    zum Bahnhof Alt-Eiche zurückzog. In diesem Augenblick kamen aus einer anderen Richtung
    etwa 10 polnische Soldaten, welche zum Sturmangriff ansetzten. Die deutsche Gruppe
    ging nunmehr wieder in Stellung und eröffnete das Feuer. Die Polen waren in Schützenlinie
    ausgeschwärmt und schossen ebenfalls. Hierdurch wurde der Gefreite Grudzinski
    aus Hansdorf tödlich getroffen und ein weiterer deutscher Schütze an der Schulter verletzt.
    Die polnischen Soldaten zogen sich sodann wieder auf polnisches Gebiet zurück.
    5. Meldung des Hauptzollamts Gleiwitz.
    Gegen 22.45 Uhr wurden die deutschen Zollbeamten Fleischer und Quenzel, die an der
    Panzerschranke beim Zollamt Neuberstein Dienst taten, von polnischer Seite mit Maschinengewehr
    und Gewehr beschossen. Erst nach einem anschließenden Feuergefecht von 20
    Minuten mit der deutschen Grenzwacht stellten die Polen das Feuer ein.
    29. August
    1. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    In den frühen Morgenstunden kamen in der Nähe der Sägemühle Alt-Eiche polnische
    Soldaten auf deutsches Gebiet, die durch den deutschen Grenzschutz vertrieben wurden.
    2. Meldung der Staatspolizeistelle Köslin.
    In den frühen Morgenstunden führten polnische Grenzschutzsoldaten einen Feuerüberfall
    auf das deutsche Zollhaus Sonnenwalde-Bahnhof aus. Bei der Abwehr wurden ein deutscher
    Bezirkszollkommissar und ein deutscher Hilfsgrenzangestellter verwundet.
    3. Meldung der Staatspolizeistelle Breslau.
    Um 13.40 Uhr wurde der Zollbetriebsassistent Dippe von einem polnischen Grenzposten
    mit Gewehr beschossen, als er sich in einem Wäldchen bei Neu-Vorberg an der Straße
    Lesten-Tharlang aufhielt.
    4. Meldung des Hauptzollamtes Beuthen.
    Gegen 21.45 Uhr wurden von polnischem Militär wiederholt auf deutsches Gebiet in der
    Nähe des Zollamtes III Beuthen Schüsse abgegeben. Zunächst erfolgten etwa 20 bis 30
    Pistolenschüsse über die Zollstraße beim Zollamt hinweg in Richtung auf den Grubenhof
    der Beuthen-Grube, die etwa 10 m vor der dritten Gruppe eines dort befindlichen Zuges
    der 8. Grenzwachtkompanie einschlugen. Es folgten dann 10 bis 15 Gewehrschüsse und
    unmittelbar darauf weitere 4 bis 5 Schuß, die von einer Maschinenpistole herrührten. Das
    Feuer wurde von deutscher Seite nicht erwidert.
    5. Meldung des Hauptzollamts Gleiwitz.
    Gegen 23.50 Uhr wurden deutsche Zoll- und Grenzwachtbeamte auf deutschem Gebiet
    nahe dem Zollamt Neubersteich von einer polnischen Formation heftig unter Feuer genommen.
    Hierbei waren zwei leichte Maschinengewehre, die auf deutschem Gebiet in
    Stellung gebracht waren, sowie ein schweres Maschinengewehr einwandfrei festzustellen.
    Nach einem Feuergefecht stellten die Polen um 1.15 Uhr das Feuer ein.
    30. August
    1. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 0.30 Uhr wurde das Zollgehöft Neukrug, Kreis Rosenberg, Westpreußen, von der
    Waldseite aus von regulären polnischen Truppen angegriffen. Die Polen beabsichtigten
    offenbar, der Besatzung des Zollgehöfts in den Rücken zu fallen. Sie hatten unweit des
    Zollgehöftes hinter einer Autogarage ein leichtes Maschinengewehr in Stellung gebracht.
    Als sie von der deutschen Feldwache aus einem oberen Zimmer des Zollgehöftes beschossen
    wurden, erfolgte Stellungswechsel des polnischen Maschinengewehrs in eine
    dichte Schonung, die sofort gleichfalls unter Feuer genommen wurde. Der Kampf dauerte
    bis etwa 5 Uhr. Ein Schütze der deutschen Feldwache wurde tödlich verletzt. Im Zollgehöft
    wurden mehrere Fensterscheiben und die Telephonleitung zerstört.
    2. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 0.45 Uhr wurden in der Nähe der Sägemühle Alt-Eiche 3 bis 4 polnische Soldaten
    vom deutschen Grenzschutz festgestellt, als sie sich an die Mühle heranschleichen wollten.
    Sie wurden sodann durch den Grenzschutz vertrieben.
    3. Meldung der Staatspolizeistelle Breslau.
    Gegen 7 Uhr befand sich der Landwirt Ferdinand Braun aus Golgas, Kreis Militsch, etwa
    100 m diesseits des Grenzsteines 233 bei der Feldarbeit. Er wurde plötzlich von einem
    polnischen Soldaten mit der Pistole beschossen, blieb aber unverletzt.
    4. Meldung des Oberfinanzpräsidenten in Troppau.
    Um 15.05 Uhr wurde ein über deutschem Gebiet befindliches Flugzeug – anscheinend ein
    deutsches Aufklärungsflugzeug – von polnischem Gebiet aus Richtung Oderberg und
    Wurbitz von Flakartillerie beschossen. Sprengstücke wurden gefunden und sichergestellt.
    31. August
    1. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen l Uhr wurde das Zollgehöft in Neukrug von polnischem Militär angegriffen. Es
    handelte sich um etwa 25 Mann mit einem leichten Maschinengewehr. Sie versuchten, das
    Zollgehöft zu umzingeln. Der Angriff wurde abgeschlagen.
    2. Meldung des Hauptzollamts Gleiwitz.
    Gegen 2 Uhr erfolgte von polnischer Seite ein Feuerüberfall auf die das Zollamt Neubersteich
    sichernde deutsche Grenzwache. Ein Angriff der Polen auf das Zollamt wurde durch
    deutsches Abwehrfeuer verhindert.
    3. Meldung des Zoll-Bezirkskommissars Deutsch-Eylau.
    Gegen 3 Uhr früh wurde bei Scharschau auf deutschem Reichsgebiet durch polnische
    Truppen auf eine Streife der Grenzwacht ein Feuerüberfall verübt. Als die Streife Verstärkung
    heranzog und das Feuer erwiderte, zogen sich die Polen zurück.
    4. Meldung des Polizeipräsidenten Gleiwitz.
    Gegen 20 Uhr wurde der Sender Gleiwitz durch einen Trupp polnischer Aufständischer
    überfallen und vorübergehend besetzt. Die Aufständischen wurden durch deutsche Grenzpolizeibeamten
    vertrieben. Bei der Abwehr wurde ein Aufständischer tödlich verletzt.
    5. Meldung des Oberfinanzpräsidenten Troppau.
    In der Nacht vom 31. August zum 1. September wurde das Zollamt Hoflinden durch polnische
    Aufständische angegriffen und vorübergehend besetzt. Durch einen Gegenangriff
    der SS-Verfügungstruppe wurden die Aufständischen wieder vertrieben.
    6. Meldung der Staatspolizeistelle Elbing.
    Gegen 24.30 Uhr wurde das Zollgehöft Neukrug von 30 polnischen Soldaten angegriffen,
    die mit Maschinengewehren und Karabinern aus gerüstet waren. Der Angriff wurde durch
    die deutsche Feldwache zurückgeschlagen.
    7. Meldung der Staatspolizeistelle Liegnitz.
    In der Nacht vom 31. August zum 1. September wurde ein deutscher Zollbeamter bei
    Pfalzdorf, Kreis Grünberg, etwa 75 m von der polnischen Grenze entfernt, durch polnische
    Truppen tödlich verletzt.
    8. Meldung der Staatspolizeistelle Liegnitz.
    In der Nacht vom 31. August zum 1. September wurde ein deutscher Zollbeamter während
    der Ausübung seines Dienstes bei Röhrsdorf, Kreis Fraustadt, durch polnische Truppen
    erschossen, ein weiterer Zollbeamter schwer verletzt.
    9. Meldung der Staatspolizeistelle Liegnitz.
    In der Nacht vom 31. August zum 1. September erfolgte ohne jede Veranlassung ein Feuerüberfall
    von polnischer Seite auf das deutsche Zollhaus in Pfalzdorf, Kreis Grünberg.
    10. Meldung der Staatspolizeistelle Liegnitz.
    In der Nacht vom 31. August zum 1. September wurde das deutsche Zollhaus in Geyersdorf
    durch polnische Aufständische vorübergehend besetzt, die einen erheblichen Sach
    schaden verursachten.
    11. Meldung der Staatspolizeistelle Brunn.
    In der Nacht vom 31. August zum 1. September wurde durch polnischen Grenzschutz auf
    die deutsche Zollbaude in Hruschau ein Feuerüberfall mittels eines Maschinengewehrs
    verübt. Als deutsches Gegenfeuer einsetzte, ergriffen die Polen die Flucht.

    (Entnommen aus ALTERMEDIA vom 03.09.2014)

  6. Geste

    Im Grunde haben alle Kommentatoren hier das Thema gründlich beleuchtet. Das was heute ist,sehen und fühlen wir. Im nächsten Jahr werden es siebzig Jahre her sein, seit die Waffen schwiegen. Was hat sich seit dem geändert? Man hat uns „gnädig“ die Vereinigung mit Mitteldeutschland gewährt. Der deutsche Osten ist immer noch ein Raub alliierter Siegerwillkür. Eine Änderung ist nicht in Sicht. Ja, wird gesagt, die Sowjetunion hat Mitteldeutschland.ausgeplündert und wir haben aus Amerika eine Aufbauhilfe, den Marshallplan erhalten, was soweit richtig ist. Aber warum haben wir diese Hilfe erhalten? War die Uneigennützig, oder ging es viel mehr darum Deutschland wieder zahlungsfähig zu machen, Denn wenn wir zahlungsunfähig geblieben wären, dann hätten die Sieger des ersten Weltkrieges ihre Ansprüche aus dem Versailler Raubdiktat sich sonstwo hinstecken können. Auch alle Anderen, die fordernd ihre Hand ausstreckten hätten verzichten müssen. Und das was man uns großzügig gewährte, hat man vorher schon „doppelt und dreifach“ geklaut.http://www.luebeck-kunterbunt.de/USA/Patentraub1945.htm
    Nun hat die Bundesrepublik für sich ein Alleinvertretungsrech für ganz Deutschlnd in Anspruch genommen und mußte deshalb „fleißg“ zahlen. Es erhebt sich die Frage, was wäre geworden, wenn die Bonner gesagt hätten, wir sind nur ein Besatzungskonstrukt und haben nicht das Recht im Namen aller Deutschen handeln und können nicht im Namen des Deutschen Reiches sprechen! Hätten die Alliierten dann ihre Ansprüche zurückstellen müssen, bis zur Restauration des Deutschen Reiches?

    1. manzony

      Kurze Anmerkung zu deinem Kommentar.
      Hätten die Alliierten …………..?
      Keine der jeweiligen Bunzelregierungen hätte sich zu dieser Äußerung durchgerungen. Sie sind ein Konstrukt der Besatzer und würden immer deren Anweisungen folgen.Das bewiesen sie seit 1949 am laufendem Band. Sogar der Hosenanzug nahm es gelassen hin, daß die Amis ihr Handy abhörten. Jedem VSA – Präsidenten, welchen sie während ihrer „Amtszeit“ kennenlernen durfte, steckte sie „hinten“ drin. Für mich war es schon peinlich anzusehen, wie sie sich diesen Weltvernichtern bzw. Kriegsverbrechern anbiederte. Widerspruchslos befolgt sie jede Forderung der Sachwalter von Goldmann-Sachs! Die EU ist ebenso eine Idee der US-Finanz“elite“. Es ist einfacher Befehle an eine Institution zu geben und dann deren Befolgung zu kontrollieren, als an viele Staaten, welche eigenständige Nationen sind und ihre ureigensten Interessen umsetzen wollen!
      Da in deinem Kommentar auch die Restauration des Deutschen Reiches angesprochen wird, dürfen wir auch nicht die Tatsache aus den Augen verlieren, sollte eines Tages das Reich wieder auferstehen, dann beginnen die Zahlungen von neuem. Ob es um den I.WK oder den II.WK geht. Alle bisherigen Zahlungen wären dann hinfällig und würden dann nicht mehr mit eingerechnet!!! Klar, ich bin auch für ein wirkliches Deutsches Reich! Aber zu welchem Preis? Wie würden die damaligen und somit auch heutigen Kriegsgegner reagieren? Ich denke, die Reaktion der westlichen Alliierten können wir uns vorstellen. Sie würden sofort eine Propagandamaschenerie in Gang setzen, welche die Welt noch nicht gesehen hat. Dagegen ist die gegen Saddam und Gadhaffi geführte, ein Gute Nachtgruß des Sandmännchens gewesen.
      Das sogenannte Vereinigte Königreich war mal ne Weltmacht, jetzt sind sie ihre Kolonien los, das Land ist fast pleite und sie mischen in jedem Abenteuer der VSA mit. Bloß es hat ihnen bisher kaum etwas eingebracht, ausser noch mehr Schulden und tote Soldaten. Unsere ehemaligen „Erzfeinde“, die Franzosen, kämen über Nacht zu ungeahnten Zahlungen, welche sogar noch aus dem Knebelvertrag von Versailles resultieren.
      Die Amis sind wohl das zur Zeit meist gehasste Volk auf diesem Planeten, als das Ergebnis ihrer unersättlichen Macht-und Geldgier. Überall, wo sie die „Demokratie“ einführten mit ihrer Militärmaschinerie, ging das Ding nach hinten los(Iraq, Libyen,Afghanistan,Korea,Vietnam,Ukraine).
      Nur in „unserer“ Bunzelrepublik, da funktioniert es bis heute. Mit einem Deutschen Reich, da hätten sie Probleme, denn ein Deutsches Reich ist noch in vielen Völkern der Welt als ein unerbittlicher Gegner der Angloamerikanischen Geldelite bekannt. Sofort gäbe es eine einheitliche Front gegen wirklich nur zwei Staaten, USA und England. Denn die haben sich den Geld-und Rohstoffmarkt aufgeteilt. Der Eine mehr und der Andere eben weniger. Aber es sind nur diese beiden Staaten um die es geht! Nimm ihnen die Macht des Geldes und schon sind sie machtlos.
      Deshalb wird es nie eine Restauration unseres Reiches geben.
      Ist doch ein wenig mehr geworden, wollte nur kurz was hinzufügen.
      Trotzdem! Semper GD!

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