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Jan 03

Hamburg richtet bis auf Weiteres Gefahrengebiet ein

Polizei reagiert auf die wiederholten Angriffe von Linksextremisten auf Beamte und Polizei-Einrichtungen in den vergangenen Tagen und Wochen. 8000 Euro Belohnung nach Angriff auf Davidwache ausgesetzt.

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Hamburg. Die Hamburger Polizei stellt sich erneut auf ein arbeitsreiches Wochenende ein – und trifft daher Vorkehrungen: Ab Sonnabendmorgen, 6 Uhr, werden große Teile Hamburgs zum Gefahrengebiet erklärt. Diese Maßnahme gilt lageabhängig bis auf Weiteres und betrifft vor allem die Region Altona, St. Pauli und Sternschanze.

Die Polizei begründet die Vorsichtsmaßnahme mit den wiederholten tätlichen Angriffen auf Polizisten und Polizeigebäude in den vergangenen Wochen. Besonders die Attentate am 12. Dezember auf das Polizeikommissariat 16 und die beiden Angriffe vom 20. Dezember und 28. Dezember auf die Davidwache, bei denen Beamte zum Teil erheblich verletzt worden waren, hebt die Polizei in ihrer Mitteilung hervor.

Es handelt sich dabei um Übergriffe durch Vermummte, die der linksradikalen Antifa-Szene zuzuordnen sind.

Für Hinweise auf den letztgenannten Angriff haben Generalstaatsanwaltschaft und die Polizei Hamburg inzwischen eine Belohnung in Höhe von 8000 Euro ausgesetzt.

„Die Kontrollen werden wie gewohnt mit Augenmaß durchgeführt und es ist nicht beabsichtigt, Anwohner oder Besucher des Vergnügungsviertels übermäßig zu belasten. Gleichwohl wollen wir durch diese Maßnahme sehr deutlich machen, dass die Polizei Hamburg alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird, um die Gefährdung für Leib und Leben ihrer Beamten zu schützen“, teilte die Polizei Hamburg mit.

Das Gefahrengebiet hat folgende örtliche Begrenzungen:

Nord: Holstenkamp, Pinneberger Weg, Eimsbütteler Straße, Altonaer Straße, Kleiner Schäferkamp und Schröderstiftstraße
Ost: Karolinenstraße, Glacischaussee, Helgoländer Allee
Süd: Elbe
West: Max-Brauer-Alle und dann entlang der Gleise der Deutschen Bahn AG
Das Gefahrengebiet gilt einschließlich der aufgeführten Straßenzüge

 

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