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Jan 02

Zu den wahren Ursachen des 2. Weltkriegs – war doch alles etwas anders?

polen39Den Zweiten Weltkrieg kann man nicht vom Ergebnis her begreifen, sondern nur von seiner Vorgeschichte. Der Kriegsbeginn von 1939 ist ohne die Person des Diktators Hitler nicht zu begreifen. Hitler und die Bereitschaft der Deutschen, ihm in den Krieg zu folgen, sind ohne den Vertrag von Versailles unverständlich. Die allgemeine Empörung des deutschen Volkes über Versailles ist ohne die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs nicht zu verstehen. Und auch diese kann nur der begreifen, der das Konkurrenzgebaren der Staaten in Europa des 19. Jahrhunderts kennt. So muß man schon einen langen Anlauf nehmen, um den Kriegsausbruch von 1939 zu erklären.

Der Erste Weltkrieg war von einem Streit zwischen Österreich-Ungarn und den Serben ausgegangen, ausgelöst von der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Ferdinand in Sarajewo 1914. Bündnisse und gemeinsame Interessen der Russen, Franzosen und Engländer mit den Serben auf der einen Seite und der Deutschen, Österreicher, Ungarn und Türken den auf der anderen Seite lassen den Mord am Erzherzog binnen fünf Wochen zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs eskalieren. Der Krieg zieht sich vier Jahre hin und bringt England und Frankreich 1916 an den Rand der Niederlage. Russland wird sogar besiegt und scheidet 1917 aus dem Kriege aus. Danach greifen die USA mit frischen Truppen und einer leistungsfähigen Industrie im Hintergrund auf Seiten der Briten und Franzosen ein und bringen nun umgekehrt Deutschland und Österreich-Ungarn an den Rand der Niederlage. Doch vor dem völligen Zusammenbruch der deutschen und österreichisch-ungarischen Fronten vermittelt der amerikanische Präsident Wilson mit einem 14-Punkte-Vorschlag einen Waffenstillstand mit für Deutschland harten, aber akzeptablen Bedingungen.

Es kommt zum Waffenstillstand und der Konferenz von Versailles, die in fataler Weise Geschichte schreiben wird. Die Konferenz leitet nun nicht mehr Wilson, dessen 14-Punkte-Vorschlag die deutsche und österreichisch-ungarische Seite verleitet hatte, ihre Truppen von den Fronten abzuziehen und in der Heimat aufzulösen. Die Konferenz leitet der französische Ministerpräsident Clemenceau. Dieser erkennt die 14 –Wilson-Punkte soweit sie Deutschlands Nachkriegsrechte sichern sollten, nicht mehr an, und er läßt die deutsche Konferenzdelegation nicht zu den Verhandlungen zu. So verhandeln Briten, Franzosen, Amerikaner, Belgier, Polen und weitere 22 Siegerstaaten geschlossen unter sich. Sie beschließen die Abtrennung deutscher Gebiete und die Geld- und Sachreparationen, die Deutschland an sie abtreten, zahlen oder leisten soll. Sie legen die nach Versailles genannte Nachkriegsordnung für Europa zu den alleinigen Lasten der Besiegten fest.

Am 7. Mai 1919 werden die von den 27 Siegerstaaten festgelegten Bedingungen erstmals der deutschen Delegation eröffnet. Clemenceau überreicht sie mit den Worten: „Die Stunde der Abrechnung ist da.“ Die Bitte der deutschen Delegation, den „Vertrag“, den sie nun unterschreiben soll, vorher zu verhandeln, wird abgelehnt. Um dem Ausmaß ihrer Forderungen den Anschein von Berechtigung zu geben, versteigen sich die Sieger dazu, Deutschland und seinen Verbündeten die Alleinschuld am Ersten Weltkriegs zuzuschreiben. Der Vertrag verlangt von Deutschland eine große Zahl von Land- und Bevölkerungsabtretungen: Elsaß-Lothringen an Frankreich, die Provinzen Posen, fast ganz Westpreußen und das oberschlesische Industriegebiet an Polen, das Memelgebiet an den Völkerbund, das Hultschiner Ländchen an die Tschechoslowakei, Nordschleswig an Dänemark, das Gebiet um die zwei Städte Eupen und Malmedy an Belgien und Danzig mit dem Umland als Freistaat an den Völkerbund. Der Vertrag stellt das Saargebiet für 15 Jahre unter Frankreichs Herrschaft. Er verbietet außerdem den Anschluß Rest-Österreichs an Deutschland, den die neue Wiener Nationalversammlung gleich nach dem Krieg gefordert hatte. Mehr als die Landverluste schmerzen die erzwungenen Bevölkerungsabtretungen. Die Ausgliederung von 7 Millionen Menschen aus dem Deutschen Reich und die Grenzen neuer Staaten trennen Millionen von Familien. Mit dem Vertrag verliert Deutschland seine Kolonien, zumeist an England. Die Streitkräfte werden auf 100.000 Mann im Heer und 15.000 in der Marine reduziert. Das Deutsche Reich muß den größten Teil der Handelsflotte und der Goldreservenan die Sieger übergeben, dazu einen Großteil seiner jährlichen Eisenerz- und Kohleförderung, Unmengen von Nutzvieh und Landwirtschaftsmaschinen, 150.000 Eisenbahnwaggons und viele tausend Lokomotiven und Lastkraftwagen. Das gesamte private Auslandsvermögen. und unzählige Industriepatente werden konfisziert. Die Geldzahlungen sind exorbitant und über 70 Jahre zu bezahlen. Deutschland wird sie, wie sich später zeigt, nie in voller Höhe zahlen können.

Im Deutschen Reich ist man bestürzt und tief enttäuscht. Man weiß noch zu gut wie man nach dem Krieg von 1870-71 selbst mit Frankreich umgegangen war. Frankreich, das den Krieg von 1870 verursacht und verloren hatte, musste damals zwar das überwiegend deutschsprachige Elsaß-Lothringen abtreten und 4 Milliarden Mark bezahlen, doch es behielt seine Armee, seine Flotte, die Kolonien und die Goldreserven. Die Parteien im Deutschen Reichstag lehnen das Diktat der Siegermächte deshalb zunächst geschlossen ab. Reichspräsident Ebert ( SPD ) sagt zu den Bedingungen:

„Das deutsche Volk trug alle Lasten im Vertrauen auf die durch die Note vom 5. November von den Alliierten gegebene Zusage, daß der Friede ein Friede des Rechts auf der Grundlage der 14 Punkte Wilsons sein würde. Aus solchem aufgezwungenen Frieden müsste neuer Haß zwischen den Völkern und im Verlauf der Geschichte neues Morden erwachsen.“

Die Lasten, die der Versailler Vertrag den Deutschen auferlegt, sind so außerordentlich und das spätere Entgegenkommen der Sieger ist so gering, daß daran – neben anderen Gründen – die junge Demokratie in Deutschland scheitert. Die Zwangsabgaben an Kohle, Düngemitteln, Nahrungsmitteln, Maschinen und Devisen führen zur Verelendung weiter Schichten der Bevölkerung und machen sie so unmittelbar betroffen, daß jede Partei und jeder Politiker, die Lösung oder Linderung versprechen, mit einem Hoffnungsbonus und mit Wahlerfolgen rechnen können. Die NSDAP wird später davon profitieren. Selbst die KPD erklärt im August 1930 :

„Wir erklären feierlich, daß wir im Falle unserer Machtergreifung alle sich aus dem Versailler Frieden ergebenden Verpflichtungen für null und nichtig erklären werden.“

Mit den drei äußerst populären Versprechen, die von Deutschland abgetrennten Deutschen „heim ins Reich“ zu holen, die „Fesseln von Versailles zu sprengen“ und die Arbeitslosig-keit zu überwinden, schaffen die Nationalsozialisten 1933 ihren Wahlsieg und ihre so genannte Machtergreifung.

In den Jahren bis 1939 wird zuerst 1935 das Saarland wieder an Deutschland angeschlossen. 1936 läßt Hitler im Rheinland wieder deutsche Truppen stationieren. 1938 folgt der von den Österreichern mehrheitlich gewünschte Anschluß an Deutschland. Im selben Jahr setzt Hitler – hier erstmals mit der offenen Drohung von Gewalt – den Anschluß von 3 Millionen Sudetendeutschen und der Sudetenlande an das Deutsche Reich durch. Alle diese Korrekturen des Versailler Vertrags erfolgen zum deutlichen Missfallen der Siegermächte. Doch jeder Krug geht nur so lang´ zu Wasser bis er bricht. Im März 1939 zerfällt die Tschechoslowakei in drei getrennte Staaten. Einem davon, der Rest-Tschechei, zwingt Hitler ein Protektorat auf. Er läßt das Land von deutschem Militär und Polizei besetzen. Die Tschechen sind zwar bis 1918 über 900 Jahre Angehörige des Deutschen Reichs gewesen, aber sie sind keine Deutschen, die „heim ins Reich“ zu holen waren. Hitler hat hier zum ersten Mal ein fremdes Volk unterworfen und damit den bisher geraden Weg seiner legitimen deutschen Außenpolitik verlassen. Nun hat alle Welt einen einsehbaren Grund, ihm weitere Expansions- und Kriegsabsichten zu unterstellen.

Nun zum deutsch-polnischen Verhältnis. 1918 bleiben eine Anzahl polnischer Gebietsforderungen an Deutschland unerfüllt. So verlangen die Polen in Versailles zusätzlich ganz Oberschlesien, Ostpommern, Ostpreußen sowie das Memelland für sich. Die Forderungen nach Ostpreußen verstummt in den polnischen Zeitungen nicht einmal bis 1939. Alle polnischen Regierungen verlangen von den deutschen die Anerkennung ihrer Gebietsgewinne von 1918 bis 1921, doch keine Reichsregierung geht auf dies Verlangen ein. Alle Regierungen vor Adolf Hitler halten die Grenzfragen gegenüber Polen offen. Erst Hitler wird diese Anerkennung später als Gegenleistung für die Rückkehr Danzigs offerieren. Ab 1934 kommt es zu einer deutsch-polnischen Normalisierung und zum Abschluß eines Deutsch-Polnischen Freundschaftsvertrags. Als im Oktober 1938 die Sudetenlande Deutschland angeschlossen werden, erbittet die polnische Regierung Hitlers Einverständnis, daß Polen das kleine tschechische Industriegebiet von Teschen annektieren darf. Hitler läßt den Polen freie Hand. Er hofft dafür auf ein Entgegenkommen bei den noch offenen polnisch-deutschen Differenzen: der Angliederung Danzigs an Deutschland, den exterritorialen Transitwegen nach Ostpreußen und der Einhaltung der Menschenrechte der deutschen Minderheit in Polen.

Nach Hitlers Teschen-Einverständnis versucht die Reichsregierung die deutsch-polnischen Probleme in sechs Anläufen auf dem Verhandlungsweg zu lösen. Des erste deutsche Vorschlags vom Oktober 1938 ist das Angebot, für die Zustimmung zu den drei deutschen Wünschen Danzig, Transitwege und Garantie der Menschenrechte für die deutsche Minderheit die polnischen Gebietserwerbungen in Schlesien, Westpreußen und Posen als endgültig anzuerkennen. Um diese Anerkennung hatte Polen stets gebeten. Man verhandelt im November 1938 und im Januar 1939, doch außer der polnischen Bekundung, nach Lösungen zu suchen, bewegt sich nichts. Bei den Januar-Gesprächen erweitert Hitler seinen Kompromissvorschlag mit der Formel: „Danzig kommt zur deutschen Gemeinschaft und bleibt wirtschaftlich bei Polen.“ Da Danzig Völkerbundsmandat ist und nicht polnisch, ist diese Formel in der Tat ein Kompromiß. Im März 1938 zerfällt die Tschechoslowakei, und Polen will auch davon profitieren. Hitler weiß das, doch er macht die Rest-Tschechei zum Protektorat, schließt ein Bündnis mit der neu entstandenen Slowakei und läßt die Polen unberücksichtigt. Die Welt ist über Hitlers Tschechei-Protektorat empört, und Polen ist erzürnt, daß es leer ausgegangen ist. In diese Zeit fällt Hitlers vierter Versuch, mit Polen über Danzig zu verhandeln. Polen aber nutzt die Empörung der Engländer über Hitler, wird in London wegen eines Beistandspaktes vorstellig, der ihm auch zugesichert wird, ruft 330.000 Reservisten zu den Waffen und läßt Kampfverbände in Richtung Danzig aufmarschieren. Hitler, der bisher auf eine Verständigungslösung mit den Polen hingearbeitet hat, ist von diesen kriegerischen Drohgebärden Polens überrascht. Er kündigt den Freundschaftsvertrag von 1934, den er nun von den Polen als gebrochen ansieht, und gibt dem Oberkommando der Wehrmacht am 3. April 1939 die Weisung, einen Angriff gegen Polen vorzubereiten, und zwar so, daß er ab dem 1. September begonnen werden kann.

Quelle: VORKRIEGSGESCHICHTE von Gerd Schultze-Rhonhof, ehemaliger Generalmajor der Bundeswehr – zuletzt  Territorialer Befehlshaber für Niedersachsen und Bremen.

 

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11 Kommentare

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  1. Gungnir

    Fakt ist, daß der erste Weltkrieg für das Deutsche Reich ein Bündnisfall war und das der zweite Weltkrieg eine direkte Folge des Versailler Schandvertrages war! Ich kann es nicht so detailliert wie Gerd Schultze-Rhonhof wiedergeben, aber es ging für das Deutsche Reich nach dem ersten Weltkrieg und nach dem Verlust Westpreußens um einen freien ungehinderten Landzugang zu Ostpreußen(Weichselkorridor). Statt mit dem deutschen Reich nach einer friedlichen Lösung zu suchen, hat Polen mit den Sicherheitsgarantien durch Frankreich und England im Rücken besonders mit dem Segen des Letzteren wo es nur ging provoziert, um einen militärischen Konflikt vom Zaun zu brechen, um das eigene Terretorium zu vergrößern. Sehr gut und aufschlußreich finde ich in diesem Zusammenhang „Pilsudskis Traum“http://www.menschen-im-osten.de/pdf/PilsudskisTraum.pdf. Es hätte schon vor dem 01.09.1939 zig Gründe für einen Militärschlag gegen Polen gegeben, zudem sie auch schon im März Mobilgemachung hatten und so klar ihre Absichten zeigten. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht war dies noch ein regionaler Konflikt, der durch die Kriegserklärungen Frankreichs und Englands zu einem größeren Konflikt und schließlich zum Weltkrieg wurde. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage warum an die Sowjetunion keine Kriegserklärung erging, als am 17.09.1939 die Sowjetarmee ebenfalls in Polen einmarschierte. Es wird da sehr viel verschwiegen und der Deckel drauf gehalten, aber die Wahrheit muß ans Licht kommen und es sollte die ganze Wahrheit sein!

    Mit patriotischem Gruß Gungnir

    1. AeltererKnecht

      Wie Du schon sagtest lieber Gungnir,

      es ist noch der Deckel drauf, aber wie bemerkte der deutsche Philologe Friedrich M. Bodenstedt:

      „Hin zum Lichte drängt das Licht,
      doch der Blinde sieht es nicht.“

      So kann und könnte man dem von Herrn Schultze-Rhonhof aufgezeigten, noch eine Vielzahl an wahren Wahrheiten anfügen, und wäre nach Tagen noch nicht zu Ende.

      So aber bleibt nur einzufügen, daß der östliche Zankapfel Polen, immer und fortwährend einen unheilvollen, wie auch unehrenhaften Part einnahm. Der Dank ans Kaiserreich war dann auch, sobald man, bedingt durch die „Entlassung“ des Zarenreiches aus dem Krieg, Polen am 5. November 1916 seine Proklamation aufgab und dem Deutschen Kaiserreich als Dankeschön, kräftig in den Rücken trat. Ein Akt, den es ohne den vorherigen Sieg des Kaiserreichs über das Zarenreich, niemals gegeben hätte.

      Geschichtskundige wissen, daß es bis ins 20. Jahrhundert keinerlei „Polen“ gab. Es gab hier und da von dem Zaren installierte „Operetten Fürsten,“ die sich dann selbst schwülstig Könige nannten und ein nie zuvor dagewesenes „Piasten-Geschlecht“ benannten, welches sich nicht zu lächerlich war, auf eine „Abstammung“ von den Sarmaten – ein persisches Reitervolk – abzuheben. Ebenso wenig wie es noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein keinerlei polnische Sprache gab. Die Operetten-Könige sprachen alle Deutsch. Das aber ist alles überliefert, wie auch die einheitliche polnische Sprache, heutiger Prägung, erst knapp einhundert Jahre währt.

      Schaut man ganz genau auf die sogenannte polnische Adelskaste und deren werden und wirken, erst dann bekommt man ein komplettes Bild der Zersetzung, die einzig und allein gegen alles Deutsche gerichtet war und bis zum heutigen Tage ist. Da ist das Attentat vom 28. Juni 1914 in Sarajevo, nur eine quasi Initialzündung, die das Pulverfass dann zielgerichtet hat hochgehen lassen. Das Ende kennen wir und die Fortsetzung ebenso. Das Churchill von dem zweiten Dreißigjährigen Krieg sprach ist dabei nur eine Marginalie der gesamten Weltkriegsgeschichte zu nennen. Übrigens geht der „zweite Dreißigjährige Krieg“ auf den General Charles de Gaulle zurück, den dieser in seinem Londoner Exil, einem englischen Unterhausemissär gegenüber geäußert hatte, welcher dann Churchill über den Inhalt der Unterredung und auch diese de Gaullesche Typisierung der Kriegssituation, unterrichtete.

      Diese Kriege hatten in der Tat, viele Väter! Aber, wie es bei „Bastartgeburten“ üblich ist, keiner von den tatsächlichen Erzeugern hat das Format, für seine „Sünden“ einzustehen. Es wäre ja auch noch schöner, wenn bei gesundheitlich, wie auch charakterlich verbogenen Figuren, gerade bei ethischen Sachverhalten Aufrichtigkeit und Ehrbarkeit zu finden wäre?!

      AeltererKnecht

      1. Gungnir

        Hallo AeltererKnecht!

        Mir ging es hauptsächlich um das Verhalten der Polen zwischen den beiden Weltkriegen, daß dann auch letztlich zum militärischen Konflikt führte. Du hast es mit Deiner umfassenden geschichtlichen Faktenkenntnis natürlich noch um einiges ausführlicher darstellen können und erstaunst mich immer wieder! 😉 Mach weiter so!

        Dein Freund Gungnir

        1. AeltererKnecht

          Gungnir mein Lieber,

          meine Absicht lag dann auch lediglich darin begründet, daß ich nicht wollte, daß Deine Einlassung unbeobachtet bliebe. Ich hatte Dich schon verstanden und habe lediglich angezeigt, mir Dir zu – rein virtuell – zu reden! 🙄

          Liebe Grüße von Din oln Fründ
          AeltererKnecht

          1. Gungnir

            Lieber AeltererKnecht!

            Ich habe nicht daran gezweifelt, daß Du mich verstehst und danke Dir für Deinen Beitrag 🙂 ! Es müßte nur mehr von unserer Sorte geben, die nicht nur die Geschichte kennen, sondern auch die richtigen Schlüsse ziehen. Noch werden bewußt Teile der Wahrheit verschwiegen, um den Schuldkult um jeden Preis aufrecht zu erhalten, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß der Tag für Wahrheit und Freiheit für unser deutsches Volk und Land doch anbricht!

            Dein Freund Gungnir

        2. Olaf

          Schauen Sie sich einmal an mit welchem Laendern Polen zwischen 1918 und 1939 Krieg hatte und aus welchen Gruenden!
          Man brauchte Polen zum Start des zweiten Weltkrieges und hat es auch erreicht. Olaf

    2. Manzony

      Leider wird immer von MSM verschwiegen, daß Polen seit 1918 selbst ein Staat mit den Zügen einer Diktatur war. Marschall Pilsudski hat sich dementsprechend artikuliert. Seine Drohgebärden dem Reich gegenüber scheinen auch „vergessen“. Die Angriffe von regulärem Militär und Freischärlern gegen die Grenze, gegen Schlesien ( Annaberg), gegen Zivilflugzeuge per FLAK, die wirtschaftliche Abschnürung von Danzig und die Morde und Vertreibung der deutschen Bevölkerung nicht zu vergessen. All das hat die Bunzelkranzlerin bei ihrem Geschwafel auf der Westerplatte wohl nicht vergessen aber wohlweislich verschwiegen. Und hier beginnt das Verbrechen an uns Deutschen durch die eigenen Politiker!
      Nur von uns wird eine ehrliche Aufarbeitung gefordert! Natürlich im Sinne der Herrschenden, aber kann das ehrlich sein? Ich denke nicht! Fangt doch mal mit den Bromberger Massenmorden an! Und es gab nicht nur Bromberg, sondern viele andere Orte, an denen Morde an unschuldigen Zivilisten durch Polen stattfanden. Das darf nie vergessen werden. Wir wollen bestimmt nicht gegenrechnen auch nicht aufrechnen, aber bitte die Polen sollen sich nicht als ein Opfer darstellen, sie selbst haben durch jahrzehntelange Politik + Verbrechen gegen deutsche „Minderheiten“ und Kriegsdrohungen, ihren damaligen, schnellen Untergang selbst mit heraufbeschworen. Kein vernünftiger Staat hätte sich das Verhalten gefallen lassen, zumindestens Britannien nicht, Frankreich nicht und die USA schon garnicht.
      Aber es lebt sich sehr kommod in der ECKE DER OPFER, wenn der Schuldige per UNO-Feindstaatenklausel feststeht. Da kann man Forderungen stellen und keiner wird widersprechen.
      Semper GD

  2. harald44

    Die Frage muß nicht lauten: War doch alles anders?
    Sondern: ES WAR ALLES ANDERS!
    als es die gleichgeschaltete BRD-Mafia aus korrupten Politikern und gleichgeschalteter Presse seit siebzig Jahren behauptet, und wodurch unser ganzes Volk seit siebzig jahren belogen und betrogen wird.

  3. harald44

    Und wie üblich wird wider besseres Wissen behauptet, daß der 2. Weltkrieg am 1. September 1939 begonnen habe, und daß Deutschland der dafür Alleinschuldige gewesen sei. Ein ungeheurlicher Vorwurf!
    Zum einen wurde die Saat dafür bereits von den Alliierten mit dem Schanddikat von Versailles im November 1919 gelegt (von dem der damalige Oberbefehlshaber der Alliierten General Foch zu Recht sagte: „Das ist kein Friedensvertrag, sondern ein Waffenstillstand für zwanzig Jahre.“ Er sollte recht behalten), unter vielen anderen Schikanen mit der unsinnigen Korridor-”Lösung”, durch die Ostpreußen vom Deutschen Reich abgetrennt wurde, und wodurch etwa drei Millionen Deutschen in den rechtmäßig zu Deutschland gehörenden Provinzen Posen und Westpreußen faktisch in polnische Geiselhaft kamen mit den bekannten Folgen von zwanzig Jahren Grenzverletzungen stets durch die Polen, Konzentrationslager für Deutsche und Massenmorden an diesen bis hin zum berüchtigten Bromberger Blutsonntag, weil das Deutsche Reich durch das obige Diktat mit der Beschränkung auf die Einhunderttausend-Mann-Reichswehr praktisch wehrtlos gemacht wurde. Ich weiß wovon ich spreche, denn meine Großeltern wohnten an der neuen „Korridor“-Grenze und hatten zwanzig Jahre lang von 1919 bis 1939 Angst, daß ihnen marodierende Polen nachts den Hof über ihren Köpfen anzünden würden, denn das geschah häufig.
    Zum anderen wurde aus einem lokalen deutsch-polnischen Konflikt unter Einschluß der damaligen Sowjetunion, der nach nur 18 Tagen beendet war, erst dadurch ein Weltkrieg, weil sich in diesen damalige Weltmächte wie vor allen anderen Großbritannien und in dessen Schlepptau die USA in einen Konflikt eingemischt hatten, der sie ursächlich nichts anging, und den sie ja selbst in Versailles 1919 geschaffen hatten, um jederzeit einen Kriegsgrund gegen Deutschland zu haben. Warum verschweigen die BRD-Medien unisono, daß das Deutsche Reich nach dem Polenfeldzug den Westalliierten mehrere Friedensangebote bis hin zur völligen Wiederherstellung des polnischen Staates gemacht hatte, die samt und sonders und ohne Prüfung von jenen abgelehnt wurden. Wer also wollte den großen Krieg gegen Deutschland?
    Haben wir Deutschen uns denn jemals eingemischt, wenn es um die Frage ging, ob beispielsweise Belfast irisch werden oder englisch bleiben sollte? Hatte jemals ein deutscher Soldat seine Füße auf amerikanischen Boden gesetzt? Nein – aber zum “Dank” dafür hatten die USA zweimal Deutschland und damit Europa überfallen und halten es bis heute(!) an den Schlüsselpositionen militärisch besetzt und unter ihrer Knute (NSA, CIA, usw.)
    Weiteres kann jederzeit in reichlich vorhandene guter Literatur nachgelesen wwerden, weshalb ich mich auf diese kurzen Sätze beschränken muß.

    1. manzony

      Ja, es ist schon zum verzweifeln. Sie nennen sich Politiker, geben ihren Eid auf die sogenannte Verfassung ( Grundgesetz) zum Wohle des Deutschen Volkes ab und verraten es doch täglich.
      Mit dem Eid auf das Grundgesetz umschiffen sie wohlweislich sämtliche Reichsgesetze und sind Untertanen der Sieger des Krieges 1939-1945.
      Viele Bunzelbürger kennen die Wahrheit, einige „Politiker“ forderten ein Ende des Besatzungsstatutes, fordern die Streichung der Feindstaatenklausel, fordern endlich einen völkerrechtlichen Friedensvertrag. Aber keiner von den Blitzbirnen hatt die Cochones in der Hose, diese Forderungen stets durchzusetzen. Da kommt ihnen die Angst vor dem Verlust der erreichten Positionen und deren finanziellen Dotationen entgegen. Hier hatte Gysi mal einen lichten Moment, aber fix war es vorbei. Bei Möllemann ging der Fallschirm nicht auf. Manche Ministerpräsidenten begehen Selbstmord. Was sollte Gysi passieren? Fallschirmspringer ist er nicht, von einer Absicht Selbstmord zu begehen kann auch keine Rede sein! Warum kneift der Kommunist? Geld und seine Position sind die Gründe. So sind sie halt diese Politverbrecher, alle ohne Ausnahme.
      Aber die Hoffnung bleibt, daß irgendein wirklicher Politiker öffentlich zu den brennenden Fragen der Geschichte die echte Position vertritt. Der wird es nicht leicht haben, sich mit der kontrollierten Presse auseinander zu setzen. Dazu gehören COCHONES und ein finanzieller Rückhalt, der nicht aus dem Staatstopf kommt. Dann ist er nicht erpressbar.
      Semper GD!

  4. stachelschwein

    welchen plausiblen grund sollte deutschland(oder germanien) gehabt haben,kriege anzuzetteln?
    unter kaiser wilhelm und reichskanzler hitler ging es dem deutschen volk doch gut.

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