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Jan 31

Das Volk steht auf – der Sturm bricht los

Damals wie heute aktuell: Theodor Körner (1791-1813), der Dichter der Befreiungskriege:

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los.Körner
Wer legt noch die Hände feig in den Schoß
Pfui über dich Buben hinter dem Ofen
Unter den Schranzen und unter den Zofen
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht
Und deutscher Wein erquickt dich nicht
Stoßt mit an
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann

Wenn wir die Schauer der Regennacht
Unter Sturmespfeifen wachend vollbracht
Kannst du freilich auf üppigen Pfühlen
Wollüstig träumend die Glieder fühlen
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht
Und deutscher Wein erquickt dich nicht
Stoßt mit an
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann

Wenn uns der Trompeten rauher Klang
Wie Donner Gottes zum Herzen drang
Magst du im Theater die Nase wetzen
Und dich an Trillern und Läufen ergötzen
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht
Und deutscher Wein erquickt dich nicht
Stoßt mit an
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann

Wenn die Glut des Tags versengend drückt
Und uns kaum ein Tropfen Wasser erquickt
Kannst du Champagner springen lassen
Kannst du bei brechenden Tafeln prassen
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht
Und deutscher Wein erquickt dich nicht
Stoßt mit an
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann

Wenn wir vorm Drange der würgenden Schlacht
Zum Abschied ans ferne Liebchen gedacht
Magst du zu deinen Mätressen laufen
Und dir mit Golde die Lust erkaufen
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht
Und deutscher Wein erquickt dich nicht
Stoßt mit an
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann

Wenn die Kugel pfeift, wenn die Lanze saust
Wenn der Tod uns in tausend Gestalten umbraust
Kannst du am Spieltisch dein Septleva brechen
Und mit der Spadille die Könige stechen
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht
Und deutscher Wein erquickt dich nicht
Stoßt mit an
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann

Und schlägt unser Stündlein im Schlachtenrot
Willkommen dann, sel´ger Soldatentod
Du verkriechst dich in seidene Decken
Winselnd vor der Vernichtung Schrecken
Bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht
Ein deutsches Mädchen küßt dich nicht
Ein deutsches Lied erfreut dich nicht
Und deutscher Wein erquickt dich nicht
Stoßt mit an
Mann für Mann,
Wer den Flamberg schwingen kann

6 Kommentare

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  1. Gungnir

    Vor einem Jahr schrieb ich aus gegebenem Anlaß diesen Artikel unter meinem bürgerlichen Namen an die Thüringer Landeszeitung, die aber zu feige war, ihn zu drucken! Theodor Körner (1791-1813) war einer der bedeutensten Dichter der Befreiungskriege gegen die napoleonische Fremdherrschaft. Er schrieb unter Anderem auch das Gedicht:“Ein Volk steht auf der Sturm bricht los. Wer legt die Hände noch feig in den Schoß pfui über Dich Buben hinter dem Ofen unter den Schranzen und unter den Zofen bist doch ein ehrlos erbärmlicher Wicht ein deutsches Mädchen küßt Dich nicht ein deutsches Lied erfreut Dich nicht ein deutscher Wein erquickt Dich nicht. Stoßt mit an Mann für Mann wer den Flamberg schwingen kann!“ Damals wollte Theodor Körner mit diesem Gedicht seine Landsleute zum Kampf gegen Napoleon motivieren und heute 200 Jahre später, sind allein die vier Worte „ein Volk steht auf“ Grund genug für die linke Gesinnungsinquisition hier in Deutschland dagegen Sturm zu laufen. Was ist passiert? Der Bürgermeister von Nordhausen Klaus Zeh soll diese vier Worte in einem Artikel für das Magazin der JU in Thüringen verwendet haben, die heute als „Nazi-Vokabular“diffamiert werden. Was ist böse, das was benutzt bzw. mißbraucht wurde, oder der der es mißbraucht hat? Unsere Sprache ist auch die Sprache von Walther von der Vogelweide, von Geothe und Schiller und anderen international geachteten Dichtern, Wissenschaftlern und Geistesgrößen! Will man die alle auch unter „Nazi-Verdacht“ stellen? Hat man eventuell Körners NSDAP-Ausweis gefunden und ach ja als Lützower Jäger hat er auch eine schwarze Uniform getragen! Kann man da kein „präfaschistisches Verhalten“unterstellen? Das die Uniformen der Lützower rote Bisen und goldene Knöpfe hatten und somit maßgeblich für die Entstehung unserer Nationalfarben standen, kann man ja zur Not verschweigen, damit man sich nicht völlig der Lächerlichkeit preisgibt! Wer jedes deutsche Wort und jede deutsche Redewendung ächten will, weil sie auch von „Nazi`s“ benutzt worden sind, sollte sich ein anderes Land, mit einer anderen Volk und einer anderen Sprache suchen!

    Mit patriotischem Gruß Gungnir

    Fazit: Wir werden uns unsere Muttersprache von hergelaufenen Linksfaschisten weder verbiegen, noch in irgendeiner Form reglementieren lassen! Wir werden im Sinne Körners für unser Land und unsere Sprache den Flamberg schwingen, obwohl es mein KD 89 sicher auch tut!

  2. Enrico Brauer

    Endlich mal was den Tatsachen entspricht

  3. AeltererKnecht

    Obschon, mein lieber Gungnir, so ein Bidenhänder der zieht schon was wech! Der haut schon ´ne ordentliche Schneise! Ein echter Gassenhauer eben. 😉

    Sei gegrüßt mein Froind Gungnir und ein gutes Wochenende.
    🙄

    1. Gungnir

      Da hast Du absolut recht! 🙂

      Viele Grüße aus dem winterlichen Eichsfeld Dein Freund Gungnir

  4. Ex oriente lux

    Es wird kein Sturm losbrechen und auch kein Volk aufstehen, so mancher hat es nicht einmal nötig früh aufzustehen. Es ist alles erstritten und bewilligt, der Kreditwohlstand macht uns lahm und blind, spätrömisch dekadent wie vor kurzen zu hören. Brot und Spiele sind angesagt, der Patriot wird nicht gehört.

    1. Gungnir

      Noch ist es so wie Du es treffend festgestellt hast. Der Michel ist eingelullt im noch vorhandenem Wohlstand, der jedoch durch unsere Volkszertreter und Finanzhasardeure massiv bedroht wird(ESM usw.) Noch weiß man nicht ob und wann die kritische Masse der Unzufriedenen, die man jetzt noch geflissentlich überhört, oder mundtot macht erreicht ist. Wir haben es vor 89/90 auch nicht gewußt, obwohl sich sehr viele wünschten dem Unrecht des SED-Staates ein Ende zu bereiten! Wessen Hoffnungen werden sich erfüllen, die deren Wunsch es ist unser Volk und Land in einem EU oder OneWorld-Nirvana aufzulösen, oder unsere? Im Moment können wir nur aufrütteln auch auf die Gefahr als Störenfriede und Querulanten abgestempelt und mit der „Nazi-Keule“ bedroht zu werden. Wollen wir hoffen und alles dafür tun das die Hoffnung nicht zuletzt stirbt, sondern in unserem Sinne siegt für unser deutsches Volk und Land!

      Mit patriotischem Gruß Gungnir

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