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Mrz 23

Rote Armee nach Zweitem Weltkrieg am schlimmsten

Aber neue Studie zeigt: So viele deutsche Frauen wurden von US-Soldaten vergewaltigt

Kamen nicht nur mit Geschenken: US-Soldaten in Deutschland. Mindestens 190.000 Frauen wurden von ihnen vergewaltigt!

Russen haben vergewaltigt, Amerikaner mit Geschenken betört: So dachte man lange über das Schicksal vieler deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Eine Historikerin sieht das anders: Soldaten der Roten Armee waren am schlimmsten – aber bei weitem nicht die einzigen Vergewaltiger. Jede Nacht rief die Frau in der Psychiatrie um Hilfe. Doch keiner konnte sich ihre Schreie erklären. Erst Jahre später stießen die Ärzte auf den mutmaßlichen Grund: In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs war sie in der Nähe von Freiburg vergewaltigt worden. Fünf französische Soldaten hatten sie so misshandelt, dass sie schwer verletzt ins Krankenhaus kam – und schließlich in der Psychiatrie landete. Es ist eines von Hunderttausenden ähnlichen Frauenschicksalen am Ende des Krieges, das sich nun zum 70. Mal jährt. Es steht neben den grausamen Schicksalen von Millionen Toten und anderen Opfern, die Nazi-Deutschland in ganz Europa und darüber hinaus hinterlassen hat. Wohl auch deshalb wurden die massenhaften Vergewaltigungen durch alliierte Soldaten jahrzehntelang verdrängt, tabuisiert, vergessen.

Jahrzehntelang totgeschwiegen

Erst seit einigen Jahren hat das ein Ende. Die Konstanzer Historikerin Miriam Gebhardt hat sich des Themas nun in einer breiten wissenschaftlichen Aufarbeitung angenommen. An diesem Dienstag stellt sie in Berlin ihr Buch „Als die Soldaten kamen – Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Krieges“ vor. Die Frauen schwiegen über das Durchlebte aus Scham, selbst in den Familien wurde kaum darüber geredet. Wenn das Thema öffentlich überhaupt erörtert wurde, dann mit Blick auf „die Russen“. Etwas überspitzt gesagt, galt: Die Russen haben sich die Frauen mit Gewalt genommen, die Amerikaner sie mit Geschenken betört.

860.000 deutsche Frauen von Soldaten vergewaltigt

Mit dieser Perspektive räumt Gebhardt nun auf. Anhand vieler Quellen wie Berichten von Pfarrern, Ärzten und Militärrichtern belegt sie, dass Soldaten aller Besatzungsmächte vergewaltigten. Allerdings ragt auch nach ihren Recherchen die Rote Armee in dieser unrühmlichen Statistik heraus. Und dies obwohl Gebhardt die von der Filmemacherin Helke Sander in den 90er Jahren genannte Zahl von mehr als zwei Millionen Frauen bezweifelt, die von Sowjetsoldaten vergewaltigt worden sein sollen. Gebhardt spricht von etwa einer halben Million. Die Zahl der Vergewaltigungen durch Amerikaner schätzt sie auf etwa 190.000. Insgesamt kommt sie – in allerdings umstrittenen Berechnungen – auf etwa 860.000 deutsche Frauen, die von Besatzungssoldaten vergewaltigt wurden.

Soldaten fielen oft in Gruppen über die Frauen her

Das Vorgehen amerikanischer, britischer und französischer Soldaten unterschied sich dabei kaum von dem der Rotarmisten: Häuser wurden beschlagnahmt und geplündert, dann fielen die Soldaten oft in Gruppen über die Frauen her. Besonders aus Bayern gibt es Berichte etwa von Pfarrern, die sich über brutale Übergriffe von US-Soldaten beklagten. Schon vor ein paar Jahren hat die Journalistin Maximiliane Saalfrank ähnliche Quellen aus der Diözese München-Freising öffentlich gemacht. Und recherchiert, dass sich hinter manch einem scheinbar zusammenhanglosen Sterberegister-Eintrag – wie in Bad Reichhall „Tod durch Ertrinken infolge eines Nervenzusammenbruchs“ – die Selbsttötung einer von Soldaten vergewaltigten Frau verbirgt.

Seriöse Berichte erst nach Wiedervereinigung

Den Taten sahen die Armeeführungen nur unmittelbar beim Vormarsch und in den ersten Tagen danach tatenlos zu – und zwar im Westen wie im Osten. Später bestraften die Besatzer Vergewaltiger aus den eigenen Reihen hart, auch mit dem Tod. Bis in Deutschland seriöse Berichte und Untersuchungen zu dem Thema erschienen, hat es Jahrzehnte gedauert, im Grunde bis nach der Wiedervereinigung. In der DDR war es schon gefährlich, über die Verbrechen der Befreier und „Waffenbrüder“ – weiterhin zu Tausenden dort stationiert – auch nur zu sprechen; sie öffentlich zu machen, war unmöglich.

Hinweise galten als Relativierung der eigenen Schuld

Im Westen Deutschlands wurde über die Nazi-Zeit und die unmittelbare Nachkriegszeit zunächst komplett geschwiegen, später stand die Aufklärung der deutschen Verbrechen im Mittelpunkt. Hinweise auf Schandtaten der Alliierten galten als Relativierung der eigenen Schuld: Hatte die Nation von Auschwitz solche „Strafaktionen“ nicht geradezu heraufbeschworen? Eine erste Bresche in die Mauer des Schweigens schlug Helke Sander 1992 mit ihrem Film „Befreier und Befreite“. Darin thematisierte sie die Massenvergewaltigungen der Roten Armee. Doch sie erntete neben manchem Lob auch noch heftige Kritik. Dem Massenpublikum wurde das Thema erst Anfang der 2000er Jahre bewusst, mit dem autobiografischen Buch jener Frau, die als „Anonyma“ die sowjetische Besetzung Berlins schilderte. Bezeichnend für den Umgang mit dem Thema ist das Schicksal des Buches selbst: Es erschien bereits 1954 auf Englisch, einige Jahre später auf Deutsch, wurde aber völlig ignoriert. Erst bei der Neuauflage 2003, zwei Jahre nach dem Tod der Autorin Marta Hillers, wurde es ein Erfolg – und 2008 mit Nina Hoss in der Hauptrolle verfilmt. Quelle: VA

17 Kommentare

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  1. christian waschgler

    Dass nur die Russen vergewaltigt haben ist ein Märchen . Die Allierten, davon mindestens 50 Staaten beteiligt aus englischen Kolonien, waren nicht besser. England zwang viele Staaten in den Krieg, davon viele Steinzeitmenschen und Kannibalen aus Indien, Afrika usw. und die waren keinen Deut besser. Aber allierte Kriegsverbrechen müssen verschwiegen werden.

  2. Waffenstudent

    17.000.000 deutsche Frauen waren erklärtes Freiwild

    Anno 1944, in Jalta, erzählte ein russischer General seinem Amerikanischen Kollegen, General Ira Eaker, Kommandeur der Luftstreitkräfte am Mittelmeer: “Wir haben beschlossen, nur die deutschen Männer zu töten und 17.000.000 deutsche Frauen zu nehmen; das wird die Sache regeln.” Etwas in dieser Richtung war offensichtlich die Absicht. Die Millionen deutscher Männer im heiratsfähigen Alter, die nicht im Krieg getötet oder körperlich behindert waren, mußten in die Sklaverei marschieren, wo sie ihre Frauen, Liebsten, Töchter und Schwestern nicht beschützen konnten. Und dann begann der Angriff.

    Quelle: http://web.archive.org/web/20110819140407/http://www.zundelsite.org/old_zundelsite/german/keeling/V.html

    1. Ana Lvovscaia

      Sie haben so einen falschen Eindruck über den Russen, dass es einfach ein Nonsens ist, was sie über rassistischen Planen von Russen erzählen. Es gibt überhaupt keinen Grund, um den Russen so was vorzuwerfen. Sie kennen die russische Mentalität gar nicht. Sie verfügen bestimmt keine wahre Information über dem Geschehen. Sie behaupten, dass es möglich wäre, dass die Russen so unmenschlich sein könnten. Es wäre besser mit alten Deutschen persönlich darüber reden. Dann könnten Sie etwas näher über dem 1945 Geschehenen erfahren. Vor allem, die Russen haben Respekt von den Frauen, und zwar nicht scheinbar, sondern vom Herzen. Ja, Sowjetische Soldaten wussten es, wie grausam die Nazis mit den Menschen umgegangen hatten. Und zwar nicht nur mit ihren eigenen geliebten, und nicht nur mit der sowjetischen Bevölkerung, sondern auch mit allen, auch mit den Deutschen. Egal. Die Russen würden nie über den Unschuldigen die Rache ausüben. Haben Sie vielleicht etwas über der unfassbaren russischen Seele gehört? Die Russen sind so sensibel in Fragen der Gerechtigkeit, dass sie oft sogar ihre Leben abgeben, um die Schwäche und Gewähr lose zu schützen? Na ja, manche finden das blöd und selber lieber weg gucken…

      1. Rosi Nante

        „Die Russen würden nie über den Unschuldigen die Rache ausüben“….. und der Schnee ist schwarz, gelle? Mein lieber Mann, beim Lesen Ihres Kommentars wird einem seltsam zumute, um es vorsichtig zu formulieren….

        Frohe Ostern allen Lesern…..

        1. Ana Lvovscaia

          Danke, Rosi! Frohe Ostern dir auch

        2. Ana Lvovscaia

          Rosi, ich denke, dass bei einer Diskussion eigene Meinung offen auszusprechen viel besser ist, als vorsichtig scheinbar freundlich zu bleiben, um keinen zu beleidigen. Dafür gibt es ein russisches Sprichwort, so was ähnliches, wie deutsches „Wer sich zum Esel macht, auf dem will jedermann reiten“ oder „Spiel nicht die beleidigte Leberwurst“. Ob ich richtig verstehe, eine Diskussion ist doch Meinungsaustauschen, oder?..

      2. Manzony

        Mädel,
        hier sehen wir es mal wieder, die Propaganda der Feindnationen funktioniert wie immer. Klar, du kommst aus einer Bevölkerung, welches zig Jahre die Verherrlichungen, Tapferkeit und Gerechtigkeit des Russischen Soldaten über sich ergehen lassen musste. Schade das die BRiD sich seit 1949 täglich an’s Kreuz nagelt anstatt die wirklichen Tatsachen öffentlich zu propagieren. Hier hat dein Heimatland noch viel Nachholbedarf! Meine eigene Familie hat unter den Russen direkt nach dem Einmarsch der Russen gelitten.Für mich sind diese Soldaten einfach nur Kriegsverbrecher und Schweine ( wobei ich hier dieses Tier wirklich nicht beleidigen will!). So wie unsere Soldaten politisch gegen den jüdischen Bolschewismus geschult wurden, so wurden die Russen aufgehetzt und zu Kriegsverbrechen angestachelt , mir fallen da so Ilja Ehrenburg ( ein Jude) und auch Boris Polewoi ein, die solltest du ja kennen.Jüdischer Bolschewismus deswegen, da der überwiegende Teil der Funktionäre mosaischer Abstammung waren ( Trotzki usw.)
        Anstatt die Handlungen der Russen zu relativieren und somit hzu beschönigen, solltest du dich mal erkundigen wie es hier im Reich nach 1945 abging.
        Ich werfe dir dein Unwissen nicht vor, aber informieren und dann sich veröffentlichen, das wäre der richtige Weg um hier zu diskutieren.

        Ich selbst verurteile die Massenmorde, welche im Osten auf Befehl verübt wurden und damit wohl einem kranken Gehirn entspungen sind. Vergewaltigungen durch Angehörigen der Deutschen Armee, ob Wehrmacht oder SS sind definitiv bei Bekanntwerden durch die Militärgerichtsbarkeit geahndet worden. Soll heissen, sie hat es sicher auch bei deutschen Einheiten gegeben. Aber sie sind nie vom Propagandaministerium gefordert worden! Die Flugblätter eines Ilja Ehrenburg sind Tatsache und er war der Hauptpropagandist von Stalins Gnaden!
        Ich selbst habe erst in den 70ern mit Russen zu tun gehabt, da fand ich sogar wirkliche Freunde bei denen. Trotz der unsäglichen Schweinereien der russischen Soldateska während und nach dem Krieg mache ich einen Unterschied.
        Semper GD!

  3. Waffenstudent

    FREUDENSTADT

    Die Franzosen und die Marokkaner waren aber nicht die einzigen, die sich so verhielten.
    Es gab im Raum Freudenstadt eine ganze Anzahl polnischer Fremdarbeiter, die sich durch die Franzosen plötzlich befreit fühlten
    und sich nun ebenfalls das Recht nahmen, zu plündern und zu vergewaltigen. In Freudenstadt sind in jenen Tagen 600 Frauen vergewaltigt
    worden. Dies ist jedenfalls die offizielle Lesart des Krankenhauses, weil sich dort 600 Frauen zur Behandlung eingefunden haben.“ ( … )
    (Anm.: … und wie viele konnten oder wollten (= die sog. Dunkelziffer) sich auch nicht im Krankenhaus melden ?)

    „Wenn man nun davon ausgeht, dass einige Frauen sich überhaupt nicht zur Behandlung begeben haben und
    andere wiederum ihren Arzt oder ihre Hebamme vor Ort aufsuchten, so spricht dies dafür, dass die Dunkelziffer
    mit Sicherheit weit höher ist (…) Etwa 10% der vergewaltigten Frauen sind schwanger geworden.
    Ein Teil davon hat die Schwangerschaft abbrechen lassen, wiederum ein weiterer Teil hat die Kinder
    durch Fehlgeburt verloren und der vermutlich kleinste Teil hat die Schwangerschaft ausgetragen.“ ( … )

    Quelle: Inzwischen politisch korrekt gelöscht

    In dem Buch „Die Zerstörung von Freudenstadt“ von Gerhard Hertel (Geiger-Verlag, Horb a. N., 3.Auflage 1995)
    wird auf den Seiten 65 – 87 der Vorwurf erhoben, dass die Brandstiftungen und die schlimmen Ausschreitungen gegen
    die wehrlose Bevölkerung unter den Augen der franz. Offiziere und Generäle stattfanden, ohne dass diese ein-schritten.

  4. Ana Lvovscaia

    Ah ja! Und was Vergewaltigung im 1945 angeht… Viele alte Deutschen erzählen, dass wenn die Russen bei jemandem quartierten, oder einfach wenn vorbei waren, dann hatten sie mit ihren Lebensmitteln nicht das Sex bezahlt, sondern einfach den Frauen und Kindern alles, was sie dabei hatten, abgegeben. Und wenn es zum Sex kam, was, im Übrigens, normal ist, dann hatten die Russen sich bestimmt nicht so unmenschlich verhalten. …
    „…die schlimmen Ausschreitungen gegen die wehrlose Bevölkerung unter den Augen der franz. Offiziere und Generäle stattfanden, ohne dass diese ein-schritten…“ – ja, es war genau so, wie in Jugoslawien gegen Serben 1990-er unter der Augen von holländischen UN oder heute unter der Augen von der OSZE im Donbass. Nichts Neues. Krieg…
    Ihre Quelle – http://web.archive.org/web/20110819140407/http://www.zundelsite.org/old_zundelsite/german/keeling/V.html – „Vermischung der deutschen Rasse“ – dieser Artikel ist bestimmt für nicht Adäquate gedacht. Rassismus ist der russischen Mentalität ganz fremd. Gar kein Thema. Einfach eine andere Baustelle. Obwohl, ja, es gibt genug Schweine unter jeder Nation und jeder Volksgruppe, du hast Recht dabei. Danke für Ihre Geduld, sollten Sie mein Kommentar bis zum Ende gelesen haben. Und meine Entschuldigung für entstandene grammatische Fehler – für eine alte Uroma ist es nicht so einfach, eine so komplizierte fremde Sprache, wie Deutsch, richtig lernen zu können.

    1. Waffenstudent

      1. Ana Lvovscaia

        Ja, danke für den Spot.
        Die Verknüpfung zu dem Original, sollte jemand sich für solches ideologischen Gummi interessieren, ist hier: https://www.youtube.com/watch?v=1Mlw2mlf35Y&feature=youtu.be . Da rechts gibt es noch mehr Materialien für Manipulation über den naiven Menschen, die nach den Schuldigen für ihre eigene Probleme suchen. Das Kommentar in Englisch kann z.B. durch Google-Übersetzer übersetzt werden:
        Based on the book ‚Under the Sign of the Scorpion‘, by Jura Lina.
        For the ones who might not yet know: just ‚google‘ the names mentioned in this video, to find out almost all of the people behind them were Jewish. Google ‚Cheka‘ and ‚Jewish‘ to find out about the immensely disproportionate number of Jews in its ranks — in all layers of control.
        (Bolshevism, communism) Freemasonry, Illuminati, Bilderbergers, the Trilateral Commission, the Council on Foreign Relations, the FED, are all parts of the pyramid representing the ‚New‘ World Order, which houses only Jewish bankers and their accomplices at the very top. Christian Zionist royalties, statesmen and other elitists, of course all being Freemasons, are allowed to join high up in the ranks, but it is still the power of international Jewish banking that rules all of them. It’s a force known to have made, swayed, and dismayed presidents and prime ministers, and to have crippled whole empires and nations by finance and deceit.
        … Na ja. Was soll ich sagen… Schade für diejenige, die an diese antisemitischen Propaganda glauben. Die wahre Fakten werden hier ganz falsch interpretiert. Eigentlich, wie immer. Die Manipulatoren machen es immer so – die Wahrheit und Halbwahrheit so interpretieren, um die einfache, ehrliche Menschen gegen einander feindlich einzustellen und dadurch ihr Profit zu gewinnen. Dann macht doch mit! Normalerweise, man glaubt den Manipulatoren meistens in zwei Fällen – wenn man nicht fähig ist, selber logisch zu denken und zu analisieren, oder wenn man will es einfach nicht, weil das Ergebnis dieses Denken nicht seinem Konzept entspricht. O`key, Überzeugung ist gut, aber, meiner Sicht nach, die Objektivität und Wahrheit ist besser. „Die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ – nicht war?

  5. Ana Lvovscaia

    Im Übrigen, in mehreren Ländern der Welt läuft es heute viel grausamer, als damals es in Deutschland ging. Und Deutschland als NATO-Mitglied macht auch mit. Wir alle finanzieren Einmischung in innere Angelegenheiten von anderen Ländern mit unseren Steuerbeiträge. So ist die Weltpolitik, kann man nichts machen. Wenn man weg guckt und lässt andere leiden, dann kommt irgendwann das leid auch in sein eigenes Haus. … Eigentlich, braucht man nicht nach Feinde und Beleidigte zu suchen, sondern lieber heute noch. oder gestern schon sich gegen Kriege und für Völkerverständigung zu engagieren.

    1. Waffenstudent

  6. Waffenstudent

    http://gedichte.xbib.de/gedicht_M%FChsam%2C32,32.htm

    DER SEHER VON 1923:

    Über die Deutschen:

    Strömt herbei, Besatzungsheere,
    schwarz und rot und braun und gelb,
    daß das Deutschtum sich vermehre,
    von der Etsch bis an den Belt!

    Schwarzweißrote Jungfernhemden
    wehen stolz von jedem Dach,
    grüßen euch, ihr dunklen Fremden:
    sei willkommen, schwarze Schmach!

    Jungfern, lasset euch begatten,
    Beine breit, ihr Ehefrau’n,
    und gebäret uns Mulatten,
    möglichst schokoladenbraun!

    Schwarze, Rote, Braune, Gelbe,
    Negervolk aus aller Welt,
    ziehet über Rhein und Elbe,
    kommt nach Niederschönenfeld!

    Strömt herbei in dunk’ler Masse,
    und schießt los mit lautem Krach:
    säubert die Germanenrasse,
    sei willkommen, schwarze Schmach!

    Erich Mühsam, 1923
    Quelle: Metapedia

    Auch genannt das Deutschlandlied in der Version des jüdischen Schriftstellers Erich Mühsam, 1923: (nach der Melodie des Deutschlandliedes (Haydn)) Strömt …

  7. Waffenstudent

    Die Tragödie von Demmin 1945

    Der größte Massenselbstmord der deutschen Geschichte

    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/wdr/ttt-08022015-massenselbstmord-100.html

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/11/02/die-rache-der-sieger-hohn-fur-die-opfer-zur-erinnerung/#comment-374925

    Massenselbstmord in DEMMIN

    von Frank Wolfgang Sonntag

    (Rundfunksender FAKT, 22.09.2003)

    (mit einigen Anmerkungen von N. Dikigoros)

    (Anhang zu: Ein‘ feste Burg ist unser Götze)

    Der Massenselbstmord von Demmin. In den letzten Kriegstagen bringen sich viele Menschen in dem kleinen Ort um. Der Grund: Angst vor den Russen.

    Winter 1944/45. Die Rote Armee rückt auf Deutschland vor. Die Schlachten werden erbittert geführt. Doch auch die Zivilbevölkerung wird Opfer eines bestialischen Hasses, eines Hasses, der auch durch Stalins Propagandisten Ilja Ehrenburg geschürt wird. Zitat aus einem von ihm verfassten Pamphlet:

    „Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen, nehmt sie als rechtmäßige Beute.“

    Der Vernichtungskrieg den die Deutschen so grausam in die Sowjetunion getragen haben, kommt mit aller Brutalität zurück. [Dummes Zeug: Die wenigen deutsche Soldaten, die sich Vergewaltigungen oder sonstiger Übergriffe auf die russische Zivilbevölkerung zuschulden kommen ließen, wurden sofort standrechtlich erschossen, Anm. Dikigoros]

    Die schreckliche Bilanz dieses angestauten Hasses: Zwei Millionen deutsche Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt. [Da hat sich Herr Sonntag wohl um eine Null nach unten verschätzt, Anm. Dikigoros] Manche wurden von den Vergewaltigern umgebracht, andere nahmen sich aus Angst das Leben. Panik brach aus wie z.B. Demmin.

    O-Ton: Heinz-Gerhard Quadt
    „Hierher waren wir Anfang Mai 1945 geflüchtet, meine Mutter und vier Geschwister. Hier wollte sie ins Wasser springen. Ich habe sie zurück gehalten und dadurch sind meine drei Geschwister, meine Mutter und ich am Leben geblieben.“

    Wovon Heinz-Gerhard Quadt im Mai´45 seine Mutter und Geschwister abhalten konnte – fast 900 Demminer taten es: Sie nahmen sich das Leben. Die meisten von ihnen ertränkten sich in den Flüssen Peene und Tollense.

    O-Ton: Heinz-Gerhard Quadt
    „Noch nach Wochen trieben hier die Leichen an, blau, aufgedunsen, verfingen sich im Schilf und am Ufer des Flusses.“

    Der Grund für die beispiellose Selbstmordwelle: Angst. Angst vor den Russen.
    Die Rote Armee kam am 30. April nach Demmin in Vorpommern. Die Stadt wurde geplündert und angezündet. Haus für Haus, Straßenzug für Straßenzug fielen den Flammen zum Opfer. Die gesamte Altstadt wurde niedergebrannt.
    Ein Ereignis in dieser alten Apotheke war der Grund für den Vandalismus der Russen: Der Apotheker, ein strammer Nazi, lud einige russische Offiziere nach dem Einmarsch zur Siegesfeier mit seiner Familie. Doch der Apotheker hatte den Wein vergiftet. Die Russen starben gemeinsam mit der Apothekerfamilie. Als der Giftmord von der Roten Armee entdeckt wurde, zündeten die Soldaten das Haus an. [Selbst wenn an diesem Märchen etwas dran wäre: Diesen Vorwand, pardon „Grund“ hätten die Russen doch schwerlich gebraucht, wie sie zuvor und danach tausendfach bewiesen. Oder will uns Herr Sonntag weis machen, in allen von den Russen zerstörten und ausgeplünderten deutschen Orten, deren Bevölkerung vergewaltigt und/oder ermordet wurde, hätte zuvor irgendjemand einen oder mehrere Russen vergiftet? Alle deutschen – und polnischen und rumänischen und ungarischen und tschechischen – Orte, die von der Roten Armee „befreit“ wurden, waren grundsätzlich zwei Tage zur Plünderung pp. frei gegeben, Anm. Dikigoros]
    Die Einwohner Demmins hatten Fürchterliches zu ertragen.

    O-Ton: Schwester
    „Und meine Schwester war die erste, die vergewaltigt wurde, und da hat meine Mutter Angst gehabt, dass sie überhaupt nicht mehr lebt. Und da haben wir immer wieder versucht, an der Tür mit ihr zu sprechen und haben gerufen ´Antworte doch bitte´, aber sie gab keine Antwort. Und da sagte meine Mutter ´Sie ist bestimmt schon tot´. Und sie kam ja am Morgen wieder raus. Da sagte sie ´Ja, wenn ich rauswollte, wenn ich den Mann von mir abwälzen wollte oder was, dann war er eben immer wieder wach und war wieder da. Ich konnte nicht raus kommen.´“

    Aus der brennenden Stadt floh die Familie in ein „Kalkofen“ genanntes Gehöft.

    O-Ton: Schwester
    „Und im Kalkofen waren dann verschiedene Menschen, auch ältere und auch junge und u. a. eine Frau, die sehr weinte und auch jammerte, dass sie mindestens fünfzigmal vergewaltigt wurde. Sie blutete und man brachte sie rein, und da hat sie gesagt ´Ich will nicht mehr leben´. Und wissen Sie, auf Grund dessen, dass wir dieses Furchtbare alles so miterleben mussten, hatten wir alle auch den gleichen Gedanken, ein Weiterleben unter dieser Russenherrschaft, das kann es nicht mehr geben.“

    Die Ausschreitungen in der Stadt hielten über Wochen an, selbst nach Kriegsende. Die Rote Armee setzte sich in Demmin fest, ein Schnapslager fiel in ihre Hände. Unter den 15.000 Einwohnern brach Panik aus: Jeder 17. beging Selbstmord.

    Der Autor Antony Beever hat gerade ein Buch über die Gräuel am Ende des Krieges veröffentlicht. In russischen Archiven fand der Brite Geheimberichte wie den folgenden an Geheimdienstchef Berija und Stalin, die also über die Exzesse informiert waren. Darin heißt es:

    „Selbstmorde unter den Deutschen, insbesondere unter Frauen treten inzwischen weit verbreitet auf.“

    O-Ton: Antony Beevor:
    „We found this in fact in some of the reports in the soviet archives where woman who had tried to commit suicide and when were intelligated by SMERSCH or NKWD „Why do you tried to commit suicide?“ and they account because we were raped time after time by all these drunken soldiers and we couldn´t face it any longer. And they also said we found, that the german propaganda had actually been right.“

    („Wir haben das tatsächlich in einigen Berichten in den sowjetischen Archiven gefunden, dass Frauen, die versucht hatten Selbstmord zu begehen, danach von den Geheimdiensten vernommen wurden und auf die Frage, warum sie versucht hatten sich das Leben zu nehmen, erzählten, dass sie immer wieder von betrunkenen Soldaten vergewaltigt wurden und das nicht länger ertragen konnten. Und sie haben auch gesagt, sie fänden, dass die deutsche Propaganda wirklich recht gehabt hat.“)

    Diese Berichte führten dann zu einem Umdenken auch bei Stalin. Doch die Maschinerie der Brutalität, gespeist aus russischen Hassreden und deutschen Verbrechen, war nicht mehr zu stoppen. Auch nicht in Demmin. Dort hat es sich Heinz-Gerhard Quadt seit vierzig Jahren zur Aufgabe gemacht, die tragischen Maiwochen zu erforschen.

    O-Ton: Heinz-Gerhard Quadt
    „Eine alte, eingesessene Demminer Handwerker- und Geschäftsfamilie band sich mit ihren Kindern aneinander, es waren der alte Herr mit seiner Frau, der Sohn dazu mit Frau und fünf Kindern. Neun Personen. Und gingen aneinander gebunden voller Verzweiflung in die nahe Tollense.

    Pfarrer Wessels ging in den ersten Maitagen hier auf dem Friedhof und findet eine Frau mit ihrem Kind tot vor. Und daneben zwei kleine Jungen, die jammern. Und es stellt sich heraus: Die Mutter hatte die ganze Familie vergiftet, bei den beiden Jungen hat das nicht so gewirkt und sie erwachten nun und hatten neben sich die tote Mutter und das Schwesterchen.“

    Während des DDR-Regimes wurden die Demminer Toten verschwiegen. Quadt versuchte, gemeinsam mit dem Friedhofsverwalter, ihre Zahl zu ermitteln. Die Totenbücher des Mai ’45 sind dick: Seitenweise Ertrunkene, vor allem Frauen und Kinder. Die Leichen wurden in einem Massengrab beigesetzt. Unter diesem Rasen liegen fast 900 Demminer, die die Verzweiflung in den Freitod trieb. An das Grauen erinnert keine Gedenktafel, kein Schulbuch erwähnt den wohl größten Massenselbstmord der deutschen Geschichte.

    Quelle: http://diki.heliohost.org/demmin1945.htm

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