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Mrz 15

Ein Bericht von der Pegida-Demo in Wuppertal

Folgenden Bericht haben wir von einem Teilnehmer der der Pegida-Demo in Wuppertal erhalten:

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Persönliche Eindrücke der Pegida-Demo heute in Wuppertal:

Bei der Ankunft wurden wir von der Polizei darauf hingewiesen, daß wir uns zwecks Durchsuchung anzustellen hätten. Mein Hinweis, daß die Antifa NICHT durchsucht würde, dafür jedoch unbescholtene und friedliche Bürger, wurde von den jungen Polizisten verlegen zur Kenntnis genommen. Natürlich konnten diese nichts dafür – auch sie hatten ihre Anweisungen. Von daher ist ihnen kein Vorwurf zu machen. Die Vorgehensweise der Verantwortlichen jedoch, unbescholtene Bürger wie Kriminelle zu behandeln, während man die wirklich gewaltbereiten linken Extremisten schalten und walten läßt, ist einfach schändlich! Bemerkenswert in diesem Zusamenhang auch die Tatsache, daß die Polizei offenbar keinerlei Bedenken hatte, die linken Gegendemonstranten auf Wurfweite an die Pegida-Veranstaltung heranzulassen.

Die Demo verlief seitens der Pegida-Teilnehmer absolut friedlich. Die „sportlichen Jungs“ von HoGeSa und La Familia durften natürlich nicht fehlen – sie waren zwar laut (alles andere hätte mich auch gewundert und zu Sorgen Anlaß gegeben.. „smile“-Emoticon ), aber absolut kontrolliert und friedlich. So weit, so gut.

Nachdem Lutz Bachmann, Michael Stürzenberger und die jüngst durch einen Steinwurf verletzte Frankfurter Pergida-Spaziergängerin jeweils sehr gute Ansprachen gehalten hatten, sollte im Anschluß der Spaziergang beginnen – dachten wir zumindest. Plötzlich jedoch kam die Ansage, daß der zuvor genehmigte Spaziergang durch die Polizei spontan untersagt worden war – unter Hinweis auf zu wenig Personal zur Sicherung! Diese Begründung kann angesichts der Tatsache, daß just soeben im Fernsehen die verantwortlich Polizeiführung kund tat, sie sei hervorragend auf die heutige Veranstaltung vorbereitet gewesen, nur als schlechter Scherz aufgefasst werden. Man muß vielmehr annehmen, daß dieses Verbot von vorneherein geplant gewesen war.

Damit jedoch nicht genug: unmittelbar nach Verkündigung des Spaziergang-Verbotes und den verständlicherweise darauf folgenden lauten Unmutsbekundungen der Pegida-Teilnehmer wurde die Pegida-Demostration durch die Polizei umgehend eingekesselt. Hier war man also ganz offensichtlich bestens vorbereitet – recht merkwürdig angesichts dessen, daß angeblich zu wenig Polizeikräfte für die Absicherung des Spazierganges vor Ort waren.

Ich schaffte es geade noch aus dem Kessel heraus, und hatte dann Gelegenheit, den weiteren Verlauf von aussen zu bewundern – und ich muß sagen, daß dieser jedem ehrlichen Demokraten die Zornesröte ins Gesicht treiben musste: kaum war der Kessel zu geschah nämlich ein Wunder: es wurden aus dem rückwärtigen Raum weitere Polizeikräfte in großer Zahl herangeführt. Offenbar waren das genau DIE Polizisten, die für die Sicherung des Spaziergangs nicht zur Verfügung gestanden hatten, weshalb dieser untersagt werden musste….

Die Pegida-Demonstration wurde daraufhin vom Veranstalter vernünftigerweise beendet, die Demonstranten jedoch noch ca. eine gute Stunde im Kessel festgehalten. Während dieser Zeit kam es an der Berührungsstelle zwischen den „sportlichen Jungs“ und der Antifa kurzzeitig zu Geräuschen – es knallten ein paar Böller, es flammte plötzlich der Ruf „Ausländer raus“ für einen Moment auf, wobei ich persönlich geneigt bin, hier auf gezielt eingesetzte Provokateure zu tippen. Dann herrschte nämlich wieder Ruhe, zeitweise war nahezu kein Laut zu hören. Ich möchte hier nochmals betonen, daß der Spaziergang entgegen einiger Medienberichte NICHT wegen irgendwelcher Eskalationen untersagt wurde – denn diese gab es faktisch nicht – , sondern ganz klar unter Hinweis auf Personalmangel der Polizei, der später auf höchst wundersame Weise geheilt wurde.

An dieser Stelle ein RIESENKOMPLIMENT an die „sportlichen Jungs“ von HoGeSa und La Familia: sie haben sich absolut zusammengerissen und durch nichts und niemanden provozieren lassen! HUT AB! Nur so geht es! NUR SO können wir alle zeigen, daß wir denen, die uns Übles wollen, NICHT auf den Leim gehen und ihnen NICHT die Bilder liefern, die sie sehen und gegen uns verwenden wollen! Jungs – Ihr seid zwar Krawallküken und laut, aber ich bín stolz auf Euch! Ihr habt Euch am Riemen gerissen und gezeigt, daß Ihr Disziplin habt wenn es darauf ankommt!

Der Rest ist schnell erzählt: nach Öffnen des Kessels entfernten sich die Pegida-Teilnehmer allesamt ruhig und diszipliniert. Ein Antifa-Jünger wollte es noch wissen und landete unsanft bei der Polizei auf dem Boden – auch gut.

Was mir noch auffiel waren mehrere Leute, die wie Hools gekleidet waren und gemeinsam den Ort über einen anderen Weg als den, der den Demonstranten zugewiesen wurde, verliessen. Einer von diesen trug über der Zivilkleidung eine Weste mit der Aufschrift POLIZEI. Ein Schuft wer Böses dabei denkt….

Mein persönliches Fazit: mein Eindruck war der, daß ich Zeuge einer staatlich gezielt sabotierten Demonstration werden durfte – ich kann es nicht anders interpretieren. Und solange dies in unserem Lande so zugeht, so lange für Normalbürger die freie Meinungsäusserung zu einer Mutprobe entartet – solange kann von einer echten Demokratie keine Rede sein, solange sind wir noch nicht am Ziel. Und deshalb kann ich nur jedem bitten: SCHLIESST EUCH AN! GEMEINSAM SIND WIR STARK! Wer Demokratie will, der muß für sie aufstehen und den Arsch hoch bringen – für uns alle, und für unsere Kinder! Deshalb: PEGIDA!

1 Kommentar

  1. Manzony

    So und nicht anders reagiert bzw. provoziert der „demokratische“ Staatsapparat. Anders bekommen sie ihre Begründungen nicht zusammen, um gegen PEGIDA vorzugehen.
    Und es stimmt, gemeinsam sind wir stark. Bei 1000 Demonstranten rührt sich nix in Berlin, auch bei 2000 nicht; auch bei 3000 nicht. Aber wenn es 10.000 oder vielleicht auch 100.000 Demonstranten sind, da brechen die Volkszertreter zusammmen. Wenn 100.000 Demonstranten losgehen wollen, da brauchst du noch nicht einmal eine Demonstrationserlaubnis! Wer will 100.000 Bürgern verbieten ihren Protest zu äußern? Wo wollen die dann die 50.000 Polizisten herzaubern? Selbst die sogenannte Bundeswehr würde da nicht mehr mitmachen.
    Also, raus auf die Straße!
    Semper GD!

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