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Jan 07

Der deutsche Soldat – für uns…

wehrmachtssoldat1_7392Angesichts der tragischen Verluste die unsere deutschen Soldaten in Afghanistan erleiden und auch der Ehrungen, die den Gefallenen dieses Krieges zuteil werden, möchte ich ihnen zunächst meinen größten Respekt und meine Hochachtung zum Ausdruck bringen.

Hierbei soll jedoch nicht vergessen werden, daß auch Generationen vor unseren Bundeswehrsoldaten Millionen Deutscher Soldaten für ihr Volk und ihr Vaterland eingesetzt haben. Sie gaben ihre Knochen, ihr Blut für uns und unsere Freiheit und werden heute dafür oft verachtet und als Verbrecher verunglimpft.

Lügen werden durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Die Wahrheit kommt eines Tages doch ans Sonnenlicht!

Zunächst ein kleines Video: :

Hier noch einige Informationen:

Die Plichten des deutschen Soldaten

1 Die Wehrmacht ist der Waffenträger des deutschen Volkes. Sie schützt das Deutsche Reich und Vaterland, das im Nationalsozialismus geeinte Volk und seinen Lebensraum. Die Wurzeln ihrer Kraft liegen in einer ruhmreichem Vergangenheit, in deutschem Volkstum, deutscher Erde und deutscher Arbeit. Der Dienst in der Wehrmacht ist Ehrendienst am deutschen Volk.

2 Die Ehre des Soldaten liegt im bedingungslosen Einsatz seiner Person für Volk und Vaterland bis zur Opferung seines Leben.

3 Höchste Soldatentugend ist der kämpferische Mut. Er fordert Härte und Entschlossenheit. Feigheit ist schimpflich, Zaudern unsoldatisch.

4 Gehorsam ist die Grundlage der Wehrmacht, Vertrauen die Grundlage des Gehorsams. Soldatisches Führertum beruht auf Verantwortungsfreude, überlegenem Können und unermüdlicher Fürsorge.

5 Große Leistungen in Krieg und Frieden entstehen nur in unerschütterlicher Kampfgemeinschaft von Führer und Truppe.

6 Kampfgemeinschaft erfordert Kameradschaft. Sie bewährt sich besonders in Not und Gefahr

7 Selbstbewußt und doch bescheiden, aufrecht und treu, gottesfürchtig und wahrhaft, verschwiegen und bescheiden soll der Soldat dem ganzen Volk ein Vorbild männlicher Kraft sein. Nur Leistungen berechtigen zum Stolz.

8 Großen Lohn und höchstes Glück findet der Soldat im Bewußtsein freudig erfühlter Pflicht. Charakter und Leistung bestimmen seinem Wert und Rang.

Berlin, den 25. Mai 1934

Der Reichspräsident              Der Reichswehrminister
(gez.). von Hindenburg           (gez.) Von Bromberg

Diese Pflichten des deutschen Soldaten muß jeder Soldat auswendig lernen. Sie sind nicht nur Richtschnur für seine Soldatzeit sondern für das ganze Leben.

Anmerkung

Nach Major Foertsch, Wehrpflichtfibel, Offene Worte, Berlin o.J (ca 1935), S 55 f.

Man beachte auch:

10 Gebote für die Kriegsführung des deutschen Soldaten

Die folgenden 10 Gebote für die Kriegsführung stand in jeder Soldbuch eines deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg und wurden beachtet.

1 Der deutsche Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörungen sind seiner unwürdig

2 Der Kämpfer muß uniformiert oder mit einem besonders eingeführten weithin sichtbar Abzeichen versehen sein. Kämpfen in Zivilkleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.

3 Es darf kein Gegner getötet werden, der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diese erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte

4 Kriegsgefangene dürfen nicht mißhandelt oder beleidigt werden. Waffen, Pläne und Aufzeichnungen sind abzunehmen. Von ihrer Habe darf sonst nicht weggenommen werden

5 Dum-Dum-Geschosse sind verboten. Geschosse dürfen auch nicht in solche umgestaltet werden

6 Das Rote Kreuz ist unverletzlich. Verwundete Gegner sind menschlich zu behandeln. Sanitätspersonal und Feldgeistliche dürfen in ihrer ärztlichen bzw. seelsorgerischen Tätigkeit nicht behindert werden.

7 Die Zivilbevölkerung ist unverletzlich. Der Soldat darf nicht plündern oder mutwillig zerstören. Geschichtliche Denkmäler und Gebäude, die dem Gottesdienst, der Kunst, Wissenschaft oder der Wohltätigkeit dienen, sind besonders zu achten. Natural- und Dienstleistungen von der Bevölkerung dürfen nur auf Befehl von Vorgesetzten gegen Entschädigung beansprucht werden.

8 Neutrales Gebiet darf weder durch Betreten oder Überfliegen noch durch Beschießen in die Kriegshandlung einbezogen werden

9 Gerät ein deutscher Soldat in Gefangenschaft, so muß er auf Befragen seinen Namen und Dienstgrad angeben. Unter keinen Umständen darf er über Zugehörigkeit zu seinem Truppenteil und über militärische, politische und wirtschaftliche Verhältnisse auf der deutschen Seite aussagen. Weder durch Versprechungen noch durch Drohungen darf er sich dazu verleiten lassen

10 Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Befehle in Dienstsachen sind strafbar. Verstöße des Feindes gegen die unter 1 – 8 angeführten Grundsätze sind zu melden. Vergeltungsmaßregeln sind nur auf Befehl der höheren Truppenführung zulässig

Verbrechen durch einzelne Wehrmachtssoldaten, wie Vergewaltigungen, Plünderungen und Zerstörungen von Wohnhäusern, zivilen Gebäuden und Kirchen, waren nach Wehrmachtsstrafrecht strafbar und wurden auch verfolgt. Die Wehrmacht drängte auf Einhaltung der Vorschrift. So heißt es z.B. in der Tornisterschrift des Oberkommandos der Wehrmacht von 1940/41 / Heft 16 „Deutsche Haltung vor Fremden“, die an die Soldaten ausgegeben wurde:
„Wohl sollst du an dich selbst in der Fremde den gleichen Maßstab ansetzen, mit dem du daheim gemessen werden willst, du sollst dir in der Fremde nichts herausnehmen, was du dir daheim unter den prüfenden Blicken deiner Volksgenossen, von deren Achtung du abhängst, versagen müßtest. Denn die Fremde ist nicht der Ort, wo du dich, weil man dich dort nicht kennt, gehen lassen kannt, im Gegenteil, nirgends mußt du dich so zusammennehmen wie in einem fremden Land.“ (S.1)
„In der Fremde sollst du nicht das Eigene suchen, du sollst dir dort ein gerechtes Bild von dem andern Volk, von dem andern Land machen.“ (S.3)
„Man zeugt aber nicht für ein Land, indem man überlaut ist und Krach schlägt, indem man beweisen will, wie gut gelaunt man ist oder indem man sich überheblich, ja herausfordernd benimmt, sondern indem man so auftritt, wie dies dem Angehörigen eines großen Volkes angemessen ist.“ (S.6)
„Wenn du dich als Soldat in einem fremden Lande schlecht benimmst, so wird die Schande nicht nur auf dein Volk, sondern auch auf dessen Wehrmacht fallen. Glaube nun ja nicht, daß du so klein und die Wehrmacht so groß ist, daß es nicht gerade auf dein Benehmen allein ankommt. Glaube ja nicht, daß das schlechte Verhalten eines Einzelnen innerhalb eines so großen Rahmens keine Rolle spielen kann.“ (S.7)
„Und welches Recht zur unvermeidlichen Härte willst du in Anspruch nehmen, wenn du dich selbst gehen läßt? Wie willst du dir ein klares Urteil, wie willst du dir das richtige Auftreten bewahren, wenn du beim Trunke die Herrschaft über dich verlierst? Vielen von euch ist in diesem Kriege Gelegenheit gegeben, mehr Verantwortung zu übernehmen, als ihnen sonst in einem friedlichen Leben jemals zugefallen wäre. Ihr werdet euch dieser Verantwortung würdig zu erweisen haben. Daß ihr tapfer im Kampfe seid, das wissen wir. Daß ihr es nun auch noch alle erlernen möget, tapfer, diszipliniert und mäßig zu sein, wenn ihr nicht in Reih und Glied steht, das hoffen wir um der Zukunft unseres Volkes willen.“ (S. 28)

Wenn jedes Land solche Regeln für seine Soldaten aufgestellt hätte, dann wäre es nicht notwendig gewesen, Bücher darüber zu schreiben, wie Soldaten die Zivilbevölkerung mißachten. Wir hätten nie über die endlosen Kriegsverbrechen der Siegertruppen von WK-II nach ihrer Abrechnung mit den Achsenmächten z. B. im Koreakrieg, dann im Vietnamkrieg, dort ganz besonders abscheulich in Ming Lai gehört, bis heute im Irak und in Afghanistan… noch hätten wir erfahren wie deutsche Soldaten in der US, GB.F, UDSSR usw…Gefangenschaft und nach den Krieg gekeult wurden.

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2 Kommentare

  1. Grimmig

    Mein Vater hat am Einmarsch in die Sowjetunion mit teilgenommen, sein Regiment ist dabei am ersten Tag fast aufgerieben worden (IR457). Lt. seinen Aussagen ist jeder Kriegsgefangene vor dem Abmarsch auf Befehl des Kommandeurs erst an die Feldüche geführt worden. Er sagte mir noch, wenn ich gesehen hätte, in welches Wespennest die deutschen Truppen gestoßen sind und wieviel Waffen (Angriffswaffen) erbeutet wurden, wären mir die Augen übergegangen. Und wenn es auch immmer wieder bestritten wird, es war ein Präventivschlag. Nur so erklären sich auch die großen Zahlen von Kriegsgefangenen, die leider unterversorgt wurden, da die Wehrmacht auf eine derart hohe Zahl nie vorbereitet war und deshalb auch keine Logistik für diesen Fall vorhanden war.

  2. Manzony

    Stimmt! Alles andere Gerede ist nur Propaganda. Von mir liegen 2 Onkels im Osten und einer im Westen. Im Osten bei LAH und T-Div. gewesen und bei Kursk gefallen. Haben nach Hause die gleichen Beobachtungen per Feld-Post geschrieben. Allerdings sollten keine gemeinsamen Aufrechnungen erfolgen zwischen dem deutscchen und russischem Volk erfolgen. Genau hier liegt das Problem. So wird nie eine ehrliche Aufarbeitung gemacht werden, weil unsere Völker die unsäglichsten Grausamkeiten des Gegeners zu spüren bekommen hat. Und gerade das wird von der linken Propaganda und den Gutmenschen ausgenutzt.
    Die Politiker der 30´er Jahre haben den ollen Bismarck mit seiner Kernaussage vergessen, daß Russland nie besiegt werden kann. Russland kann nur durch Russland selber besiegt werden, siehe die sogenannte Oktoberrevolution.
    Das dazu. Mach weiter so. Viel Glück für die Zukunft.
    MfG

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